Am Ufer des Lebens

Am Ufer des Lebens - DesignBlog
Bei diesem Wetter grüße ich aus der Natur und wünsche ein frohes Osterfest.

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gemeldet am: 20.04.2019 18:33

Willkommen April


Sie ist auf unerklärliche Weise immer wieder einzigartig diese Zeit nach den grauen trüben Wintertagen. Wieder ist ein neuer Frühling angebrochen, schreitet unaufhaltsam und unbeirrt auf dem Weg der Jahreszeiten. Froh und dankbar schaue ich ihm entgegen.
Es herrscht Aufbruchstimmung; neue Kraft verbunden mit Freude stellt sich ein; nicht nur in der Natur.
Menschen gehen wieder freundlicher aufeinander zu und lachen gemeinsam in die Frühlingssonne.
Alles sehnt sich nach Licht und Liebe, ist voller Erwartung.
Märchenhaft wird es sein wenn alle Knospen aufspringen und Landschaften in Blütenmeere verwandeln.
Wenn mich jemand fragt wo er denn sei mein Gott den ich so liebe, achte und dem ich im Glauben tief verbunden bin, dann zeige ich auf all die Bäume, das Grün und die Farbenpracht welche seine Liebe zu uns Menschen widerspiegelt ~~~ so wie er auch lebt in uns, wenn wir ihn nur suchen und wirken lassen. 
Ich wünsche uns allen einen zauberhaften Frühling um uns herum und in uns selbst.
Herzlichst 



Celine 01.04.2019, 15.45| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri | Tags: Monat, Jahreszeit, ,

Mein Neubeginn im März 2019

Celine 01.04.2019, 15.42| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Meine Monatsbilanzen

19 Jahre....


Am 20. März haben wir unser 19. Jubiläum gefeiert!
Wir können auf eine erfüllte und trotz aller Widrigkeiten , wundervolle Zeit zurück blicken. Was haben wir nicht alles erleben dürfen.
Unser ganzen Tiere die uns begleitet haben und immer noch begleiten. Gemeinsam Reisen die wir uns erlaubt haben bevor unser alter Nissan den Geist aufgab.
Gemeinsam haben wir auch mit Feder unt Tinte gearbeitet. Soll heißen, wir haben nebeneinander geschrieben. Ich an Geschichten, Märchen und Gedichten und Wolfgang an Feuerwehrgeschichten, Gedichten und sogar einen Kriminalroman hat Wolfgang zustande gebracht.
Unsere geschriebenen Werke stehen in vielen Anthologien und unser Buchwussel, eine gemeinsame Idee, wird auch wieder zum Leben erweckt werden.
Nur etwas moderner, man muss ja mit der Zeit gehen.
Vieles haben wir uns noch vorgenommen und werden daran arbeiten. 
Dem Kalenderalter schlagen wir erfolgreich ein Schnippchen.  Das wir beide 69 und 75 Jahre sein sollen glaubt man uns nicht.
Wir ; dieses Wort ist ein Zauberwort; WIR und GEMEINSAM zusammen mit NEUFIER und BEGEISTERUNG sind unsere Berater und Begleiter.
Also grüßen wir heute gemeinsam
                                                        die jungen Alten =Celine und Wolfgang

                                                       



Celine 30.03.2019, 11.57| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Der ewige Nestbau


So vieles möchte ich hier niederschreiben nur es kommt immer etwas dazwischen.
Manchmal denke ich mir, ich soll es nicht; aber ach quatsch, ich brauche meinen Blog. Er ist mein Tagebuch und ich bereue so sehr das einmal , aus eine Laune heraus anders gesehen zu haben.
Wir sind Menschen und Menschen haben alle unsere eigene Geschichte. Müssen Situationen meistern, vergießen Tränen, wenn etwas seelisch oder körperlich weh tut.
Dies zugeben zu können macht doch eigentlich einen Menschen aus, oder?
Dieser knorrige Baum, in welchem welche Vogelart auch immer beschlossen hat ein Nest zu bauen, hat mich jedes Jahr schwer beeindruckt.
Nestbau ist bei mir auch immer wieder ein Thema auch, wenn wir ein Daheim haben.
Bis jetzt haben wir immer wieder neu angefangen unser Nest neu zu gestalten und uns versprochen unser Nest dieses mal zu schützen.
...und dann steht wieder ein Mensch vor der Eingangstür zu unseren Herzen; wir werden schwach, nehmen Entschuldigungen ernst und lassen ihn wieder hinein.
Die letzte Erfahrung, die bitter geendet hat, ist nicht lange her. Hat man einmal die Tür geöffnet, Zutritt zum Nest gewährt , versucht jener Mensch unser Nest ganz schnell in seinen Besitz zu bringen. Es zu zerstören mit Unfrieden und wenn wir nicht parieren mit bösen Worten. Schlimm ist das, wenn es sich um die eigenen Kinder handelt. Ich mag nicht mehr, kann nicht mehr und wir beide zusammen, also mein Lieblingsmensch und ich schon gar nicht.
Sie die uns wegen unserer Liebe beschimpft und ausgeklammert haben aus ihrem Leben, uns die Enkelkinder vorenthalten um uns zu betrafen, leben selbst in Scheidungen, Trennungen und wechselnden Partnerschaften. Nur das ist wohl erlaubt, sie dürfen das und wir sind nach wie vor immer noch die Bösen.
Aber wenn sich dann ihr Lebenshimmel verdüstert dann werden wir wieder hervorgeholt, abgestaubt und sind wieder für eine kleine Weile wichtig.
Das hat mich in den letzten 19 Jahren mehr als fertig gemacht. Ich kam mir immer so schuldig vor. Man sah und sieht mich immer noch, als Scheidungsgrund der ich nicht war.
Unsere Enkelchen sind mittlerweile selbst fast erwachsen aber sie kennen uns nicht und wir sie nicht. Wie denn auch?
Warum dürfen Kinder, die man wirklich mit Liebe großgezogenen hat so grausam sein.
Ich möchte mich ja nicht beschweren, aber wir haben oft schlimme Zeiten in welchen wir für Hilfe dankbar wären. Aber wir rocken das ganz alleine und sind stolz darauf wie wir alles verkraften und gemeinsam schaffen.
Nun auch wieder unseren neuen Nestbau; das bedeutet ausmisten (wieder einmal) loslassen (wieder einmal) und endlich konsequent bleiben.
So wie ich beschlossen habe und anfange meinen Blog als Tagebuch zu führen. Mit allem was mir wichtig ist, mein Leben ausmacht, was mir noch an Lebenszeit verbleibt. Ich werde mich auf den Weg machen um auch hier wieder einst so lieb gewonnene Kontakte neu zu beleben.
Mit lieben Grüßen zu Euch 



Celine 30.03.2019, 11.33| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Vergessen; wie geht das?

Ich habe mich inzwischen damit abgefunden.
Nein, ich werde keine Zeit haben täglich in meinem Blog zu schreiben. Es klappt mit meiner verbleibenden Zeit einfach nicht mehr.
Obwohl mein Tag doch spätestens um kurz vor 7 Uhr beginnt und ich Abends kaum dazu komme die Nachrichten zu schauen.
Die ersten Stunde nach dem Start in den Tag gehört unseren Tieren.
Da ist nichts mehr wie früher. Seit dem tragischen Unfall mit Emmakatze brauche ich alleine für ihr Fütterungsritual oft mehr als eine Stunde.
Aber darüber werde ich in meinem Tierblog ausführlich schreiben.
Ich will es jedenfalls versuchen, wenigstens Seelen auf vier Pfoten ordentlicher zu bestücken.

Gesundheitlich geht es mir momentan auch wieder nicht so toll. Der linke Arm will oft einfach nicht mehr und dann gelingt das bloggen auch nicht.
Ich habe dann oft keine linke Hand mehr. Man steht in der Küche und hatte doch eben noch eine Tasse in der Hand... Das ist oft auch deprimierend.
Eine reine Nervensache meint der Doc und nicht nur dieser zuckt ratlos die Schultern.
Versuchskaninchen und Tablettentester mag ich auch nicht sein.

Nun ja, ich konnte wenigstens bei unserem Minigärtchen Hand anlegen. Irgendwo muss ich ja mein Selbstbewusstsein auftanken.



Wir haben unsere Rosen im letzten Jahr arg zurückschneiden müssen. So hat man wenigstens wieder einen Durchblick.
Die Katzen können wieder den gefiederten Freunden beim Futtersuchen zuschauen.



Der Frühling und seine Sonnenstunden schenken Mut und Kraft. Ich wünsche mir ein ruhiges und hoffentlich angstfreies Jahr.
Das vergangene 2018 war wirklich heftig und ich dachte oft es nicht mehr ertragen zu können.
War am Ende meiner Kräfte, konnte Menschen nicht mehr verstehen und Handlungen nicht nachvollziehen.
Das geht nicht mit dem einfach abhaken wie manche Menschen es, ich denke mir oft unbedacht, schreiben oder in den Raum werfen.
Erlebter Kummer, durchlebtes Leid kann man nicht einfach so vergessen. Es brennt sich ein in die Seele. Auch wenn Narben darüber wachsen,
so kann es niemals ganz heilen. Ich selbst habe durch meine immer wieder durchlebten Erinnerungen, sie sind in der Traumwelt sehr lebendig , vieles lernen dürfen. Heute sehe ich vieles mit ganz anderen Augen. Habe Verständnis für jene die mir weh getan, denke mir, sie konnten und kannten es selbst nicht anders.
Das ist so eine Art Ursachenforschung und so verliert auch die Trauer darüber ihre Stacheln.
Wenn ich heute an meiner Biografie schreibe ist das mit ganz anderen Gefühlen verbunden wir noch vor zwei Jahren.
Ich staune immer wieder wie man doch vieles mit anderen Augen sieht, wenn man sich Zeit nimmt in andere Menschen hineinzuversetzen.
Vieles möchte ich noch verstehen lernen in meiner Erdenzeit und hoffe, ja wünsche mir, noch ganz ganz viele gemeinsame Jahre mit meinem Schatz und hier in meiner kleinen Welt.

Liebe Grüße zu Euch , mit einem Herzenslächeln die 




Celine 25.03.2019, 16.16| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Die Gute Stube


Bei meinen Großeltern daheim gab es sie; die“ Gut Stubb“ so nannten sie diese in hessischem Dialekt. Die gute Stube, welche gehütet wurde, und der Zutritt nur Menschen vorbehalten war, welche zur Familie gehörten oder dem engsten Freundeskreis angehörig.

Die gute Stube sollte frei bleiben und wurde penibel sauber gehalten für Jene die man als gute Menschen erkannt. Das galt sogar an Feiertagen oder wenn Gratulanten zu Familienfesten kamen.
Da wurde dann schon ein Unterschied gemacht, wer seinen Dankeschön-Schnaps in der Wohnküche oder in der guten Stube trinken durfte. Diese war auch für meinen damaligen Freund der Ort, an dem er Großvater um meine Hand gebeten hat. Wichtige Entscheidungen, auch wenn es um Haushaltsgeld und Ländereien ging, wurden in der guten Stube ausführlich überlegt, diskutiert und beschlossen. Oft durfte ich dabei sein, um etwas zu lernen und es hat mich positiv geprägt, hat mich durchs Leben getragen, ist hilfreich in meiner Lebenshaltung.
Warum ich heute darüber schreibe? Ich vergleiche die gute Stube mit unserer Seele, unserem Denken ... Ist das nicht auch eine gute Stube. Die gute Stube in uns. Jeder Mensch hat so eine , trägt eine solche in sich. Jeder Mensch kann sich ohne Einfluss eines anderen frei entscheiden, wenn er da hineinlässt.
Ich selbst habe mich da oft ganz falsch entschieden und die Folgen waren Schmerz und Trauer, wenn ich wieder einmal nicht aufgepasst habe. Nicht auf mein Warnsystem gehört, weil ich es ausgeschaltet habe in Situationen, wo das Wollen stärker gewesen.
Dieses „Wache stehen an der Tür seiner Gedanken;“ so nennt Marry Baker Eddy es, ist eine sinnvolle und wichtige Sache. So wir meine Großeltern darauf geachtet haben dass unsere gute Stube ein wirklich gute geblieben ist, sollte das auch bei uns mit Herz und Seele sein. Sicher ist das etwas aufwendig und bedarf viel Feingefühl aber es lohnt sich. Im Laufe meiner Lebenszeit ist es mir mittlerweile zur lieben Gewohnheit geworden. Ich achte immer intensiver darauf und manchmal bin ich auch viel zu pingelig, zu ängstlich. Ich mag nicht mehr verletzt werden und muss aufpassen, dass ich mit meiner Skepsis nicht andere verletze, einfach aussperre. Da ist, wieder das Feingefühl gefragt, welches mir zur Seite steht.
Wie ist das bei Euch meine lieben Leser; es würde mich interessieren und ist doch eine spannende Angelegenheit oder?

Mit lieben Grüßen in den Tag von einer nachdenklichen    



Celine 16.03.2019, 12.40| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Das war ein Sturm...


Gestern wollte ich eigentlich von meinen Gedanken zum Thema Fastenzeit schreiben. Habe ich leider nicht geschafft.. 
Das Wetter war wirklich arg, Nikuma war traurig, dass er nicht wie gewohnt seinen ausgedehnten Spaziergang mit Herrchen machen konnte, und Babsikatze hatte Langeweile. Das kann richtig stressig sein wenn unsere Seelchen hier unzufrieden sind.
Es war schon irgendwie gespenstisch. Da kam eine Sturmböe nach der anderen und da ich ja Fotos machen wollte von den Sturmwolken bin ich eigentlich recht mutig vor die Haustür .... Das sah aber der Sturm gar nicht gerne. Er hat mich an die Haustür, gut dass ich diese im Rücken hatte gedrückt und meine kleine Kamera musste ich krampfhaft festhalten. Das war echt nicht mehr komisch und leider sind dann die Fotos auch nicht so toll geworden.



Noch heute hat der Wind, nun man kann ihn langsam wieder so nennen, uns ziemlich den Weg nach draußen verwehren wollen. Dazu der Temperatursturz verbunden mit dem Regen.  Es ist Aprilwetter , scheint jedenfalls so.
Ich mache mir ein wenig Sorgen um die Blumen in unserem kleinen Garten. Das Weidenbäumchen steht jedenfalls noch und die Vergissmeinnicht und Narzissen, Tulpen und Steckzwiebeln werde das auch überleben.





Einst prahlt der Sturm; "Ich kenn die Welt;
denn ich zerstöre sie."
Da sprach der Frost: "Ich kenn die Welt;
denn ich begrabe sie."
Die Sonne lacht: "Ich kenn sie besser,
denn ich verzaubere
mit meinen warmen Strahlen sie!"
Nun ging der Sturm beleidigt heim
zog grollend laut  von dannen
überließ die Erd der Sonne Schein
und diese hat , er fasst es nicht
zu blühen angefangen....

So genug für heute, ich wünsche einen schönen Abend, bis morgen wieder
herzlichst 



Celine 11.03.2019, 20.06| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Was mich oft verstummen lässt...


Was mich verstummen lassen will...
Denn schwierig ist es
wenn ich meinen Mitmenschen vermitteln möchte, ich sei im Großen und Ganzen ein zuversichtlicher Mensch, möchte aber nicht wie ein bunter Schmetterling erscheinen welcher ausgelassen von Blume zu Blume fliegt, sondern vielmehr wie ein Mensch der sich lebendig fühlt,dessen Erdendasein einem Abenteuer gleicht, welches hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.
Ich habe Freude am Leben und bin angefüllt von zappeliger Neugier, so als wäre ich noch nicht vollständig, noch nicht ganz ICH.
Ja, ich habe das Vertrauen an diese Lebensreise noch nicht verloren, wenngleich sie mir oft hoffnungslos und dunkle Zeiten beschert.
Ich muss mich oft dazu zwingen optimistisch zu sein. Sonst würde ich resignieren, nichts mehr tun in dieser momentan so wirklich barbarischen Zeit.
Sich selbst treu zu bleiben, sich nicht unterkriegen lassen, ist ein wichtiger Bestandteil meiner Einstellung, die mir immer wieder geholfen hat, aufzustehen. Ich nehme dabei oft meine Phantasie in Anspruch, setze mir selbst ein Ziel und somit einen Lichtpunkt am Ende des Tunnels durch welchen auch ich, wie jedes Lebewesen, immer wieder kriechen muss.
Ich wünsche Euch und auch mir; einen frohen und zuversichtlichen Start in die neue Woche, mit allem, was diese für uns bereit hält.Mit lieben Grüßen zu Euch

herzlichst 


Celine 11.03.2019, 18.55| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Mut zur Umkehr


Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille. 
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung. 
Rückkehr zur Bestimmung heißt: Ewigkeit. 
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.
Laotse





Wenn man , warum auch immer, gewohnte Wege verlassen, liebgewordene Hobbys lassen muss, dann ist das alles andere wie einfach.
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Ich habe ganz zaghaft begonnen wieder in meine Blogs zu schreiben, zu gestalten, umzugestalten und vor allem den Versuch zu wagen mich wieder einzureihen. Keine Ahnung ob es mir gelingen wird.

Oft habe ich aus Kollegen-Reihen gehört, dass die Zeit des Blogs vorbei sei.
Ich werde es erleben, meine eigenen Erfahrungen machen; so wie es richtig ist. 

Mut brauchte ich wirklich wieder neu anzufangen.

Nun , ich werde es erleben wie es sein wird und wünsche nach langer Zeit wieder einmal ein schönes Wochenende vom Lebensufer aus...

Herzlichst 




Celine 09.03.2019, 15.30| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

...wieder Fuß fassen?


Wir haben in der Sonnenwoche ein Weidenbäumchen in unseren Minigarten gepflanzt. Gedacht habe ich mir, ich zweige es Euch einmal, bringe es hier zum Lebensufer in der Hoffnung, dass auch ich hier wieder wurzeln kann. Also Wurzeln schlagen, Leser finden und evtl. begeistern kann...
Ganz schön wagemutig komme ich mir vor. So lange war ich weg und nun auch hier wieder ein Neuanfang?
Mir ist ein wenig flau im Magen aber, wenn es mir nicht gelingen sollte dann werde ich es akzeptieren und mich ganz leide aus dem Staub machen.
Ich habe in den letzten Monaten wieder viel lernen dürfen über mich, meine ganzen „Krankheiten“, welche durch Emmakatzes Unfall ganz in den Hintergrund getreten sind.
Ich wollte das Leben meiner Katze retten und habe verzweifelt im Netz gesucht. Noch niemals war ich den Suchmaschinen so dankbar, habe sie richtig lieb gewonnen und schätzen gelernt. Viele nette Menschen, Tierfreunde Pharmafirmen, Naturheilkundler aber auch Betroffene habe ich dort lesen dürfen mit ihren Berichten. Gelesen und begriffen habe ich aber auch die Ursachen meiner ganzen Zipperleins, mich selbst Stück für Stück auseinander genommen, und Lösungen erkannt durch Begreifen.
Nun beherrsche ich meine "Krankheiten" und nicht sie mich.
So makaber es klingt; aber da bewahrheitet sich doch wieder, dass alles , auch das durchlebte Leid, zu etwas gut ist.

Brunos Grabstätte haben wir in unseren kleinen Garten verlegt. Sein Platz ist das Weidenbäumchen neben unserem Flieder.
Ohne eigenes Auto ist der Weg zur Wolkenreise einfach zu schwer Bus mäßig zu erreichen. Da sind wir halt dem Versprechen eines unserer Kinder aufgesessen; die haben ja auch keine Zeit.

Ich  muss mich sputen, bin ja auch noch nicht mit meinem Frühjahrsputz fertig und werde jetzt erst einmal meinen Tee genießen.

Falls sich jemand auf meinen Blog verirrt so grüße ich ihn ganz herzlich; die 

Celine 07.03.2019, 16.14| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Erkannt

Celine 06.03.2019, 16.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Meine Lichtwiesen

Als ich meinen letzten Beitrag hier schrieb...

Ich versuche momentan, wenn auch noch recht tölpelhaft, meine Blogs wieder fit zu machen.
Lange habe ich vor meinem letzten Blogeintrag hier gesessen, gelesen und das Rad der Zeit zurück gedreht.
Damals, also im letzten Jahr, Juni 2018 konnte ich nicht ahnen, welches Ereignis mich fernhalten würde. Mich unfähig machen würde weiter zu schreiben.
Hätten wir geahnt was unserer Emmakatze während einer ganz stinknormalen Sterilisation passieren würde, dann gäbe es diesen unseligen 3. Juli 2018 nicht.
Er hat uns alle, Mensch und Tier, völlig aus der Bahn geworfen.
Da blieb keine Zeit mehr zum schreiben, keine Lust mehr auf Fototour zu gehen ~~was auch bis vor wenigen Wochen nicht mehr möglich gewesen.
Zusammen wieder einmal einkaufen zu gehen, durch die Stadt bummeln oder gemeinsame Spaziergänge mit Nikuma, alles war nicht mehr  drin.
Emmakatzes OP und die Folgen eines fataler Fehler- und Behandlungs-kette in der tierärztlichen Praxis haben Emmakatze zu einem Pflegefall gemacht.
Keiner hat geglaubt, dass dieses Kätzchen alles überleben würde. Wenn ich ehrlich bin, auch ich nicht und doch habe ich Emmakatze nicht hergeben wollen.
Dort habe ich die letzten Monate meine Zeit verbracht, am ohne zu übertreiben, Sterbebett meiner Katze.
Seit jenem 3. Juli 2018 Betreuung rund um die Uhr. Schlaf war zum Fremdwort geworden und ich hatte in dieser Zeit zwei richtig schlimme Nervenzusammenbrüche.
Da ging nichts mehr. Ich habe lange nicht mehr soviel geweint und gezittert . War verzweifelt und so verdammt ratlos. 



Das war meine Emmakatze nach der missglückten OP. 
Sie war aus Versehen einem Insekten-Vernichtungsmittel stundenlang ausgesetzt ; nur keiner wusste davon, weder TA noch wir.
Diese Sache kam viel zu spät ans Licht denn man vermutete eine, was auch geschehen ist, zu hohe Dosierung der Narkose.Emma hat viel mitgemacht, wurde klinisch zwangsernährt, bekam Nierenspülungen usw. aber wurde immer schwächer.
Dann zerstörte eine zu festgesetzte Kanüle auch noch ihre linke Pfote.
Sie war aus-therapiert und ich wollte sie zuhause in Ruhe sterben lassen. Habe mich gewehrt sie aufzugeben und es geschafft.
Sie lebt und all die Mühe hat sich so sehr gelohnt. Emma wird nie wieder so sein wir einst aber sie lebt. 



Dieses Foto ist vom 23.7.2018 teilnahmslos, ohne zu fressen oder Wasser zu sich nehmen zu wollen...

..

aber das ist mein Katzenmädchen heute; und ich bin dankbar, so froh........

Ich werde Emmas Geschichte aufschreiben, ihren und unseren Kampf um ihr Dasein, sie abzuhalten über den Regenbogen zu gehen. Das mache ich in Nikumas Blog .

Ob ich hier noch einmal Leser finden werde weiß ich nicht aber ich schreibe mir einfach alles von der Seele....

Mit lieben Grüßen zu Euch 




Celine 06.03.2019, 15.29| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri | Tags: Emmakatze

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Im kleinen Postamt gib es Karten,
zum Grüßen, Trösten, Danke sagen.
So lädt es Euch zum schreiben ein;
denn liebe Grüße müssen sein; oder???

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Wir hatten auch diese "guten Stuben" der Kind
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