Am Ufer des Lebens

Am Ufer des Lebens - DesignBlog
Die schönsten Worte machen keinen Sinn, wenn Wort nur Hülse, weil kein warmes Herz darin ! Celine Rosenkind

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gemeldet am: 11.03.2019 20:09

Die Gute Stube


Bei meinen Großeltern daheim gab es sie; die“ Gut Stubb“ so nannten sie diese in hessischem Dialekt. Die gute Stube, welche gehütet wurde, und der Zutritt nur Menschen vorbehalten war, welche zur Familie gehörten oder dem engsten Freundeskreis angehörig.

Die gute Stube sollte frei bleiben und wurde penibel sauber gehalten für Jene die man als gute Menschen erkannt. Das galt sogar an Feiertagen oder wenn Gratulanten zu Familienfesten kamen.
Da wurde dann schon ein Unterschied gemacht, wer seinen Dankeschön-Schnaps in der Wohnküche oder in der guten Stube trinken durfte. Diese war auch für meinen damaligen Freund der Ort, an dem er Großvater um meine Hand gebeten hat. Wichtige Entscheidungen, auch wenn es um Haushaltsgeld und Ländereien ging, wurden in der guten Stube ausführlich überlegt, diskutiert und beschlossen. Oft durfte ich dabei sein, um etwas zu lernen und es hat mich positiv geprägt, hat mich durchs Leben getragen, ist hilfreich in meiner Lebenshaltung.
Warum ich heute darüber schreibe? Ich vergleiche die gute Stube mit unserer Seele, unserem Denken ... Ist das nicht auch eine gute Stube. Die gute Stube in uns. Jeder Mensch hat so eine , trägt eine solche in sich. Jeder Mensch kann sich ohne Einfluss eines anderen frei entscheiden, wenn er da hineinlässt.
Ich selbst habe mich da oft ganz falsch entschieden und die Folgen waren Schmerz und Trauer, wenn ich wieder einmal nicht aufgepasst habe. Nicht auf mein Warnsystem gehört, weil ich es ausgeschaltet habe in Situationen, wo das Wollen stärker gewesen.
Dieses „Wache stehen an der Tür seiner Gedanken;“ so nennt Marry Baker Eddy es, ist eine sinnvolle und wichtige Sache. So wir meine Großeltern darauf geachtet haben dass unsere gute Stube ein wirklich gute geblieben ist, sollte das auch bei uns mit Herz und Seele sein. Sicher ist das etwas aufwendig und bedarf viel Feingefühl aber es lohnt sich. Im Laufe meiner Lebenszeit ist es mir mittlerweile zur lieben Gewohnheit geworden. Ich achte immer intensiver darauf und manchmal bin ich auch viel zu pingelig, zu ängstlich. Ich mag nicht mehr verletzt werden und muss aufpassen, dass ich mit meiner Skepsis nicht andere verletze, einfach aussperre. Da ist, wieder das Feingefühl gefragt, welches mir zur Seite steht.
Wie ist das bei Euch meine lieben Leser; es würde mich interessieren und ist doch eine spannende Angelegenheit oder?

Mit lieben Grüßen in den Tag von einer nachdenklichen    



Celine 16.03.2019, 12.40| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Das war ein Sturm...


Gestern wollte ich eigentlich von meinen Gedanken zum Thema Fastenzeit schreiben. Habe ich leider nicht geschafft.. 
Das Wetter war wirklich arg, Nikuma war traurig, dass er nicht wie gewohnt seinen ausgedehnten Spaziergang mit Herrchen machen konnte, und Babsikatze hatte Langeweile. Das kann richtig stressig sein wenn unsere Seelchen hier unzufrieden sind.
Es war schon irgendwie gespenstisch. Da kam eine Sturmböe nach der anderen und da ich ja Fotos machen wollte von den Sturmwolken bin ich eigentlich recht mutig vor die Haustür .... Das sah aber der Sturm gar nicht gerne. Er hat mich an die Haustür, gut dass ich diese im Rücken hatte gedrückt und meine kleine Kamera musste ich krampfhaft festhalten. Das war echt nicht mehr komisch und leider sind dann die Fotos auch nicht so toll geworden.



Noch heute hat der Wind, nun man kann ihn langsam wieder so nennen, uns ziemlich den Weg nach draußen verwehren wollen. Dazu der Temperatursturz verbunden mit dem Regen.  Es ist Aprilwetter , scheint jedenfalls so.
Ich mache mir ein wenig Sorgen um die Blumen in unserem kleinen Garten. Das Weidenbäumchen steht jedenfalls noch und die Vergissmeinnicht und Narzissen, Tulpen und Steckzwiebeln werde das auch überleben.





Einst prahlt der Sturm; "Ich kenn die Welt;
denn ich zerstöre sie."
Da sprach der Frost: "Ich kenn die Welt;
denn ich begrabe sie."
Die Sonne lacht: "Ich kenn sie besser,
denn ich verzaubere
mit meinen warmen Strahlen sie!"
Nun ging der Sturm beleidigt heim
zog grollend laut  von dannen
überließ die Erd der Sonne Schein
und diese hat , er fasst es nicht
zu blühen angefangen....

So genug für heute, ich wünsche einen schönen Abend, bis morgen wieder
herzlichst 



Celine 11.03.2019, 20.06| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Was mich oft verstummen lässt...


Was mich verstummen lassen will...
Denn schwierig ist es
wenn ich meinen Mitmenschen vermitteln möchte, ich sei im Großen und Ganzen ein zuversichtlicher Mensch, möchte aber nicht wie ein bunter Schmetterling erscheinen welcher ausgelassen von Blume zu Blume fliegt, sondern vielmehr wie ein Mensch der sich lebendig fühlt,dessen Erdendasein einem Abenteuer gleicht, welches hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.
Ich habe Freude am Leben und bin angefüllt von zappeliger Neugier, so als wäre ich noch nicht vollständig, noch nicht ganz ICH.
Ja, ich habe das Vertrauen an diese Lebensreise noch nicht verloren, wenngleich sie mir oft hoffnungslos und dunkle Zeiten beschert.
Ich muss mich oft dazu zwingen optimistisch zu sein. Sonst würde ich resignieren, nichts mehr tun in dieser momentan so wirklich barbarischen Zeit.
Sich selbst treu zu bleiben, sich nicht unterkriegen lassen, ist ein wichtiger Bestandteil meiner Einstellung, die mir immer wieder geholfen hat, aufzustehen. Ich nehme dabei oft meine Phantasie in Anspruch, setze mir selbst ein Ziel und somit einen Lichtpunkt am Ende des Tunnels durch welchen auch ich, wie jedes Lebewesen, immer wieder kriechen muss.
Ich wünsche Euch und auch mir; einen frohen und zuversichtlichen Start in die neue Woche, mit allem, was diese für uns bereit hält.Mit lieben Grüßen zu Euch

herzlichst 


Celine 11.03.2019, 18.55| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Mut zur Umkehr


Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille. 
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung. 
Rückkehr zur Bestimmung heißt: Ewigkeit. 
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.
Laotse





Wenn man , warum auch immer, gewohnte Wege verlassen, liebgewordene Hobbys lassen muss, dann ist das alles andere wie einfach.
">
Ich habe ganz zaghaft begonnen wieder in meine Blogs zu schreiben, zu gestalten, umzugestalten und vor allem den Versuch zu wagen mich wieder einzureihen. Keine Ahnung ob es mir gelingen wird.

Oft habe ich aus Kollegen-Reihen gehört, dass die Zeit des Blogs vorbei sei.
Ich werde es erleben, meine eigenen Erfahrungen machen; so wie es richtig ist. 

Mut brauchte ich wirklich wieder neu anzufangen.

Nun , ich werde es erleben wie es sein wird und wünsche nach langer Zeit wieder einmal ein schönes Wochenende vom Lebensufer aus...

Herzlichst 




Celine 09.03.2019, 15.30| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

...wieder Fuß fassen?


Wir haben in der Sonnenwoche ein Weidenbäumchen in unseren Minigarten gepflanzt. Gedacht habe ich mir, ich zweige es Euch einmal, bringe es hier zum Lebensufer in der Hoffnung, dass auch ich hier wieder wurzeln kann. Also Wurzeln schlagen, Leser finden und evtl. begeistern kann...
Ganz schön wagemutig komme ich mir vor. So lange war ich weg und nun auch hier wieder ein Neuanfang?
Mir ist ein wenig flau im Magen aber, wenn es mir nicht gelingen sollte dann werde ich es akzeptieren und mich ganz leide aus dem Staub machen.
Ich habe in den letzten Monaten wieder viel lernen dürfen über mich, meine ganzen „Krankheiten“, welche durch Emmakatzes Unfall ganz in den Hintergrund getreten sind.
Ich wollte das Leben meiner Katze retten und habe verzweifelt im Netz gesucht. Noch niemals war ich den Suchmaschinen so dankbar, habe sie richtig lieb gewonnen und schätzen gelernt. Viele nette Menschen, Tierfreunde Pharmafirmen, Naturheilkundler aber auch Betroffene habe ich dort lesen dürfen mit ihren Berichten. Gelesen und begriffen habe ich aber auch die Ursachen meiner ganzen Zipperleins, mich selbst Stück für Stück auseinander genommen, und Lösungen erkannt durch Begreifen.
Nun beherrsche ich meine "Krankheiten" und nicht sie mich.
So makaber es klingt; aber da bewahrheitet sich doch wieder, dass alles , auch das durchlebte Leid, zu etwas gut ist.

Brunos Grabstätte haben wir in unseren kleinen Garten verlegt. Sein Platz ist das Weidenbäumchen neben unserem Flieder.
Ohne eigenes Auto ist der Weg zur Wolkenreise einfach zu schwer Bus mäßig zu erreichen. Da sind wir halt dem Versprechen eines unserer Kinder aufgesessen; die haben ja auch keine Zeit.

Ich  muss mich sputen, bin ja auch noch nicht mit meinem Frühjahrsputz fertig und werde jetzt erst einmal meinen Tee genießen.

Falls sich jemand auf meinen Blog verirrt so grüße ich ihn ganz herzlich; die 

Celine 07.03.2019, 16.14| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Erkannt

Celine 06.03.2019, 16.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Meine Lichtwiesen

Als ich meinen letzten Beitrag hier schrieb...

Ich versuche momentan, wenn auch noch recht tölpelhaft, meine Blogs wieder fit zu machen.
Lange habe ich vor meinem letzten Blogeintrag hier gesessen, gelesen und das Rad der Zeit zurück gedreht.
Damals, also im letzten Jahr, Juni 2018 konnte ich nicht ahnen, welches Ereignis mich fernhalten würde. Mich unfähig machen würde weiter zu schreiben.
Hätten wir geahnt was unserer Emmakatze während einer ganz stinknormalen Sterilisation passieren würde, dann gäbe es diesen unseligen 3. Juli 2018 nicht.
Er hat uns alle, Mensch und Tier, völlig aus der Bahn geworfen.
Da blieb keine Zeit mehr zum schreiben, keine Lust mehr auf Fototour zu gehen ~~was auch bis vor wenigen Wochen nicht mehr möglich gewesen.
Zusammen wieder einmal einkaufen zu gehen, durch die Stadt bummeln oder gemeinsame Spaziergänge mit Nikuma, alles war nicht mehr  drin.
Emmakatzes OP und die Folgen eines fataler Fehler- und Behandlungs-kette in der tierärztlichen Praxis haben Emmakatze zu einem Pflegefall gemacht.
Keiner hat geglaubt, dass dieses Kätzchen alles überleben würde. Wenn ich ehrlich bin, auch ich nicht und doch habe ich Emmakatze nicht hergeben wollen.
Dort habe ich die letzten Monate meine Zeit verbracht, am ohne zu übertreiben, Sterbebett meiner Katze.
Seit jenem 3. Juli 2018 Betreuung rund um die Uhr. Schlaf war zum Fremdwort geworden und ich hatte in dieser Zeit zwei richtig schlimme Nervenzusammenbrüche.
Da ging nichts mehr. Ich habe lange nicht mehr soviel geweint und gezittert . War verzweifelt und so verdammt ratlos. 



Das war meine Emmakatze nach der missglückten OP. 
Sie war aus Versehen einem Insekten-Vernichtungsmittel stundenlang ausgesetzt ; nur keiner wusste davon, weder TA noch wir.
Diese Sache kam viel zu spät ans Licht denn man vermutete eine, was auch geschehen ist, zu hohe Dosierung der Narkose.Emma hat viel mitgemacht, wurde klinisch zwangsernährt, bekam Nierenspülungen usw. aber wurde immer schwächer.
Dann zerstörte eine zu festgesetzte Kanüle auch noch ihre linke Pfote.
Sie war aus-therapiert und ich wollte sie zuhause in Ruhe sterben lassen. Habe mich gewehrt sie aufzugeben und es geschafft.
Sie lebt und all die Mühe hat sich so sehr gelohnt. Emma wird nie wieder so sein wir einst aber sie lebt. 



Dieses Foto ist vom 23.7.2018 teilnahmslos, ohne zu fressen oder Wasser zu sich nehmen zu wollen...

..

aber das ist mein Katzenmädchen heute; und ich bin dankbar, so froh........

Ich werde Emmas Geschichte aufschreiben, ihren und unseren Kampf um ihr Dasein, sie abzuhalten über den Regenbogen zu gehen. Das mache ich in Nikumas Blog .

Ob ich hier noch einmal Leser finden werde weiß ich nicht aber ich schreibe mir einfach alles von der Seele....

Mit lieben Grüßen zu Euch 




Celine 06.03.2019, 15.29| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri | Tags: Emmakatze

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