Am Ufer des Lebens

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Das Leben und Ich


Das Leben
Das reale Leben stand bei mir ja schon immer an erster Stelle bei mir.
Ich habe zeitweise begeistert geblockt und mich gefreut in dieser Gemeinschaft so eine Art virtuelles DAHEIM zu haben. Ich versuche immer wieder, besonders in den letzten beiden Jahren, hier wieder Fuß zu fassen und e will mit einfach nicht mehr so gelingen wie einst.
Ein klitzekleines blaues Fleckchen im grauen Wolkenhimmel; und mein Herz schlägt Purzelbäume. Es zieht mich hinaus oder lässt mich Pläne schmieden was ich denn tun werde, wenn die Sonne doch noch hervorkommt. Besuche bei und von Menschen, die mir wichtig sind haben, wie es sein soll, immer Vorrang. Statt immer nur selbst zu schreiben habe ich auch das Lesen wieder ganz neu entdeckt.
Vieles was ich nach einem langen Berufsleben erst einmal zu Seite gepackt habe, wird wieder hervorgeholt und verdrängt somit die Lust täglich zu Bloggen.
Vielleicht liegt es einfach daran, dass dieser Lebensabschnitt, in welchem dies mir einmal so wichtig gewesen ,vorbei ist? Ich habe immer wieder daran zu kauen, zu grübeln.
Nicht mehr alles teilen wollen? Nein daran liegt es nicht, ganz gewiss nicht.
Ich liebe einfach meine Tage anders als noch vor einigen Jahren.
Die interessanten Gespräche mit meinem Mann und besten Freund sind mir wichtig und wir reden viel, diskutieren sehr intensiv miteinander. Ja und auch streiten gehört dazu, wichtig ist auch das. Man kann nicht immer einer Meinung sein, oder?
Durch unsern Nikuma haben wir natürlich auch viele neue Hunde-Bekanntschaften gewonnen.
Oft hören wir diese komischen Ansichten, dass doch nach fast 19 Jahren alles etwas abgeflaut sein müsse.
Also was das Reden miteinander betrifft oder gar die Interessen usw.
Mittlerweile steht der Sommer vor der Tür und ich bin noch etwas zaghaft an mein "Lebensufer "zurückgekehrt. Mein wieder bloggen zu wollen?  Nur die Frage, ob und was ich teilen möchte mit meinem Leser, die wird bleiben, mir immer über die Schulter schauen...

Mit lieben Grüßen zu Euch, mittlerweile ein Jahr älter und weiser?
Eure


Celine 20.06.2018, 13.54 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Unsere Seelen auf vier Pfoten


Unsere Vierbeiner, Seelen auf vier Pfoten, sind die beste Medizin gegen das Datum, welches in unseren Geburtsurkunden steht.
Unser Nikuma hat ja mittlerweile einen eigenen Webblog so wie einst Emmakatze. Nun ja, damals kam unverhofft Brunos Krankheit dazwischen.
Ich war nicht in der Lage über Emmakatze ausführlich weiter zu schreiben. Dazu kam dann unsere Babsi aus dem Katzenhaus und nun , leider nach Brunos Tod erst, auch unser Nikuma.
Es gibt über all unsere Drei viel zu erzählen und ich werde dies hier, wie auch in Nikumas Blog, immer wieder ausführlich tun.
Es ist erstaunlich was man, wenn man wie wir Zeit hat sich ausführlich mit seinen Tieren zu beschäftigen, alles erkennen darf, entdecken darf und mit Ihnen zusammen wächst.



Das sind die beiden Fellnasen. Sah es erst so aus als würden die beiden sich niemals anfreunden, die Anfangszeit war nicht leicht, so könnte man sie nicht mehr trennen.
Sie lieben einander...
Und unser Nikuma? Der liebt diese beiden Katzendamen auch! Er hat sich mittlerweile so sehr in das Herz der beiden eingeschlichen, so  dass klägliches Jammern ertönt, wenn Nikuma Gassi geht. Oh ja, hier ist immer etwas los ~~ nicht nur in unserer Tierwelt. Jeder Tag ein kleines Abenteuer mit zahlreichen Erfahrungen gespickt.

Hier gibt es niemals auch nur eine Minute Langeweile. Die hat bei uns keine Chance auch nur annähernd aufzukommen. 

Leider konnte ich die letzten Wochen wieder nicht bei Novas schöner Aktion Zitat im Bild mitmachen aber versuche wieder einmal den Anschluß zu finden.
Vielleicht gelingt es mir ja jetzt wieder regelmäßige Aktionen mitzumachen. 

Mein ZIB dazu ergänzt den kleinen Einblick in unsere Tierwelt und ich selbst bin davon sehr berührt. 



Mit lieben Grüßen zu all meinen Besuchern und Wünschen für ein schönes Wochenende
herzlichst


Celine 03.02.2018, 18.13 | (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Lostopf des Tages....


Auf dem Weg zu unserem Arzt liefen wir wieder an unserer Stadtmauer entlang.
Irgendwie hatte ich das Gefühl aus dem großen Lostopf des Tages den Hauptgewinn gezogen zu haben. Überall sieht es bereits nach Frühling aus. Nette freundliche Menschen haben wir getroffen, nette kleine Gespräche geführt und wieder über den Zaun des „Zaubergartens“ geschaut.
Wie schon oft brauchten wir nicht nur darüber schauen um schöne Fotos zu machen sondern durften auch kurz eintreten.  
Es tat einfach gut auf freundliche Menschen zu treffen. Ich bin gerne unter Menschen gerade an solchen Tagen welche erst gar nicht so einfach erscheinen in der Früh. Einfach fröhlich und guter Dinge sein lässt so manchen Kummer ganz klein werden. Dies brauchen wir alle denke ich mir und so ist auch in diesem Jahr mein Lieblingswort „Lieblingsmensch“. Lieblingsmenschen zu finden ist eines meiner großen Hobbys und groß ist die Freude wenn ich wieder auf einen getroffen bin. So wie in der vergangenen Woche als ich den Hauptgewinn glaubte gezogen zu haben aus dem Lostopf des Tages.
Wenn man einmal damit angefangen hat täglich danach zu suchen wird es zur lieben Gewohnheit.
Es muss ja nicht gleich der Hauptgewinn sein. Oft findet man auch klitzekleine Gewinne die man aber nicht unbeachtet lassen sollte. Sie einzusammeln, sich darüber freuen und sie in den Abend tragend wird man, wenn man seine Tagesbilanz zieht erstaunt feststellen, dass auch sie zusammengesetzt einen Hauptgewinn ergeben.

Ich freue mich auf den Frühling welchen man an, wenn auch nur raren Sonnenstunden glaubt, schon riechen zu können.

Herzlichst






Celine 03.02.2018, 17.24 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wenn alles anders kommt...


Eigentlich habe ich mir ja meinen Start in dieses neue Jahr viel lebendiger und positiver gewünscht.
Es klappt eben nicht alles immer so wie man es denkt. Ein böser Rheumaschub hat mich wieder einmal ausgeknockt. Eigentlich dachte ich mir alles im Griff zu haben. Schwere Schmerzmittel und Cortison habe ich erfolgreich immer abgelehnt. Liebe habe ich zugezahlt bei der sogenannten Alternativ-Medizin. Das hat die letzten beiden Monate leider nicht mehr ausgereicht.
Es kam zum Zusammenbruch und ich war zeitweise fast bewegungsunfähig.
Meine Hände ; meine Finger ließen vieles nicht mehr zu.
Da fielen Tassen und Gläser einfach so zu Boden, langes stehen oder sitzen wurde unmöglich mal ganz abgesehen von den schönen Spaziergängen mit meinem Lieblingsmenschen und Nikuma.
Die Depressionen glaubten freie Fahrt zu haben.
Vieles begann ich infrage zu stellen, wollte in Selbstmitleid baden und kramte in Erinnerungen, was mein wirklich schweres Arbeitsleben betraf. Ganz einfach gesagt, ich suchte nach einem Schuldigen meiner Situation allerdings erfolglos.
Nein an meinem Lebensweg gibt es nichts zu meckern, denn ich würde fast alles, bis auf wenige Ausnahmen immer wieder genau so machen wollen.
Nun habe ich mich auch für kurze Zeit erst einmal entschlossen auf neue verschriebene Medikamente einzulassen. Die Umstellung macht mir täglich neu zu schaffen, aber es wird , was die Schmerzen betrifft, besser.
Meine Lebensfreude hat sich zurückgemeldet so wie ich schon wieder einmal mit dem heutigen Tag.

Herzlichst und mit neuem Mut 

Celine 03.02.2018, 16.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

...und weiter geht es


Diese einst von mir geschriebenen Zeilen passen gut zum Start in mein neues Blog-Jahr 2018!
Wenn auch spät aber es war notwendig...

Und nun geht es weiter….

Der Januar neigt sich bereits dem Ende zu. Es war eine so wundervolle Zeit, so schöne Wochen die ich zusammen mit meiner kleinen Welt verbracht habe, da hatte schreiben einfach keinen Raum.
Es ist einfach schön, wenn man sich die Zeit nimmt zum Schauen, Denken und Fühlen.
In sich hineinhorchen… Dies ist mir wichtiger denn je geworden.
Vieles an mir ist mir aufgefallen.
Dinge und angenommene Eigenschaften, die ich angenommen habe und mir selbst, bei genauem Hinschauen fremd sind. Ich habe mich verändern lassen; diese Erkenntnis hat mich wirklich erschreckt. Die letzten Jahre haben Spuren in meinem ICH hinterlassen, die ich unbedingt beseitigen muss.
Dafür brauche ich Zeit und die nehme ich mir seit meinem Erkennen nun ausgiebig.
Auch wenn ich oft in meinem Leben Zwischenbilanzen gezogen habe so habe ich doch nie richtig aufgeräumt, ausgeräumt was mir nicht gut tat.
Ich habe die Tür immer einen Spalt offen gelassen, war außerstande, diese zuzuschlagen.
Wer mich kannte, wusste dieses nur all zu gut und es wurde reiflich ausgenutzt.
Also brauche ich mich eigentlich gar nicht zu wundern. Ich sage mir einfach, wenn auch mit Bedauern, dass ich in jenen Lebensabschnitten noch nicht so weit war.
Ein wichtiger Lernprozess, den ich trotz meinen Seelennarben nicht bedauere.
Ich bin stolz, mich auf vieles eingelassen zu haben, denn so kann ich doch mitfühlen, mitreden und ehrlich tröstend Rat geben, wenn ich Menschen in ähnlichen Situationen begegne.
Mit dieser Erfahrung bin ich in dieses noch junge, neue Jahr gestartet.

Herzlichst an all meine Leser 



Celine 22.01.2018, 14.46 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein schönes Erlebnis


Es war am Silvestertag, genau genommen in der Mittagszeit als ich IHR begegnen durfte.

Wir tranken genüsslich in unserem Lieblings-Bistro noch einen Cappuccino, schauten dem Treiben der Menge zu und machten Pläne für unseren Silvesterabend.

Es ist eine Eigenart von mir, wenn ich nachdenklich bin in die Wolken, in den Himmel schauen zu müssen. Ich denke, das geht vielen Menschen so.So als würde man Antworten sucht auf Fragen die man sich selbst nicht so schnell beantworten kann.

Zahlreiche Erlebnisse haben uns im vergangenen Jahr geprägt, unseren Blickwinkel auf Hilfsprojekte, die wir künftig unterstützen wollen verändert, und vieles mehr.

Während ich so in meiner Seelenbilanz blätterte war sie plötzlich da. Sie schien mich schon eine Weile beobachtet zu haben. Hoch, weit hoch über mir saß sie auf einem Sims der kleinen Glasfenster und schaute zu mir herunter....die Taube.

Ich hatte meine kleine Kamera dabei und wir waren uns sicher sie damit bestimmt nicht einfangen zu können. Sie war so weit weg, so hoch oben unter dem Dach des Centers in welchem wir saßen.

Das sie gleich wieder davonfliegen würde dachte ich während wir beide jedoch Blickkontakt aufnahmen.

Ich konnte nicht anders, zückte nun doch meine Kamera und versuchte sie festzuhalten.

Für mich war und ist sie ein Zeichen, eine Botschafterin und ihr Dasein glich einer warmen Umarmung.. Egal wie und ob es mir gelingen würde sie wenigstens auf einem Foto festzuhalten, ich habe es versucht.

Wir haben nicht schlecht gestaunt als wir uns die Bilder anschauten.

Lange hat sie dort oben gesessen fast so, als würde sie warten, bis wir unseren Cappuccino ausgetrunken haben.

Für mich bleibt diese kleine Begebenheit ein ganz wundervolles Erlebnis welches ich zum Jahreswechsel haben durfte.
Ich musste IHR einfach ein Denkmal setzen , denn hinter jedem Gedicht , steckt auch eine Geschichte nicht wahr?

© Celine Rosenkind

Meine Silvester-Taube

Ganz unverhofft trafen wir beide
uns zum Kaffee an fremdem Ort,
sie war die reinste Augenweide
bedauern blieb als sie flog fort.

Ich selber werte sie als Zeichen
Botschafterin in Zeit von Kriegen,
der Einzelmensch kann viel erreichen
sorgt er in seiner Welt für Frieden.

Mir schien als hörte ich sie reden
wir tauschten Seelenblicke innig,
ihr Anblick war der reinste Segen
tauschten Gedanken lautlos stimmig!

Manch Menschenkind wird drüber lachen
dass ihr Besuch mir wichtig gewesen,
doch um zu verstehen solche Sachen,
muss man mit Herz und Seele lesen.

©Celine Rosenkind 31.Dezember 2016



Celine 30.12.2017, 16.01 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mein täglicher Spagat in der Weihnachtszeit


Oh je; die Tage rennen nur so dahin, und für mich könnte diese eine Woche bitte nur; der Tag mehr als 24 Stunden haben.
Vielleicht liegt es daran, dass es mir seelisch einfach besser geht, seit ich bestimmte Dinge endlich begriffen habe.
Mich nicht mehr mit alten Sachen belaste und meine Albträume langsam verschwinden.
Das war in der Vorweihnachtszeit immer ganz fürchterlich und hat mich total ausgebremst.
Ich fange an mich wieder daheim zu fühlen. Unsere Wohnung gehört wieder uns, und ich mag auch bestimmte Menschen nie wieder hier durch die Räume laufen sehen.
Ich brauche diesen Seelen Heilungsprozess, nehme ihn konsequenter denn je für mich in Anspruch.
Ja ich beginne ihn regelrecht zu fordern. Ich habe begonnen, mich endlich selbst wichtig zu nehmen.
Meine Zeit der stillen Erduldung ist endgültig vorbei.
Es ist Weihnachten, Weihnachten auch in mir. Da ist es dieses Licht, diese Wärme meinem Selbst gegenüber, was ich nie wieder missen mag.
Ich bin wie alle , ein Mensch mit Vergangenheit und stolz darauf, was ich selbst aus mir gemacht habe.
Traurig machen mich nur meine körperlichen Zeitzeugen die ich nun einmal habe.
Mein Hörgerät, welches ich tragen muss um mithalten zu können, ist nur ein Beispiel. Ich habe damit oft Probleme und dann will ich doch wirklich wieder zurückfallen in dieses Frage- und Antwortspiel. Aber das lasse ich nicht mehr zu. Da habe ich einen Riegel vorgeschoben.
Was mich momentan sehr beschäftigt ist dieser tägliche Spagat den ich oft nicht schaffe.
Zwischen Hobby und Pflichten will mir momentan noch nicht alles richtig gelingen.
Ein Thema welches mich immer wieder neu beschäftigt.
Vielleicht hat ja einer meiner Leser einen Tipp für mich. Ich bin für alles offen und dankbar.

Die täglichen Pflichten den Haushalt in Schwung zu halten, nehmen viel Zeit in Anspruch,
jedenfalls bei mir. Dazu kommen natürlich unsere Tiere und meine Liebe zu  meinen Pflanzen , die mir sehr wichtig sind.

Ein Haushalt ist doch wie eine kleine Firma finde ich, während mein Hobby, das Schreiben an manchen Tagen zu kurz kommt. Wenn man schreibt möchte man auch ein Echo bekommen ,und dies wiederum steht auch meinen Lesern zu, die meine Beiträge kommentieren und  selbst schreiben. Es ist ein Nehmen und Geben und auch ganz richtig so~~~nur meine Zeit reicht einfach oft nicht aus.

Was habe ich nicht schon alles probiert! Mir einen Wochenplan gemacht z. B., hat trotzdem nicht  funktioniert denn man kann nicht im Voraus wissen ,wann und wo man gebraucht wird.
Auch ein Tagesplan funktioniert nicht immer. Da bekommt man eine Nachricht dass wieder eine interessante Ausschreibung ist, und man ist schon wieder mittendrin~~im Hobby, die Gedanken schlagen Purzelbäume, und alle guten Vorsätze sind vergessen.

Ich bewundere meine Kollegen/innen die richtig Zeit haben, um täglich so ausgiebig schreiben zu können. Warum gelingt es mir nicht?
Verflixt, da muss ich doch irgend etwas ganz falsch machen.
Oder liegt es daran, dass ich ein Familienmensch bin? Prinzipiell nachts den PC auslasse und einfach nur schlafe?  Manchmal auch nur versuche zu schlafen um nicht die ganze Familie durcheinander zu bringen. 
Unsere Kinder sind alle aus dem Haus und doch hat sich nichts geändert.
Das Pflichtbewusstsein hält mich auf Trap und viele Ideen trage ich Wochen, ja monatelang in meinem Kopf und Herzen spazieren, immer einen kleinen Notizblock griffbereit.

Ich telefoniere auch äußerst ungern, mittlerweile so gut wie gar nicht mehr. Daran kann es also auch nicht liegen. Oft frage ich mich, wie ich das alles früher geschafft habe, allerdings nahm da mein Hobby nicht solch einen hohen Stellenwert ein.

Also über ich beharrlich weiter um ihn eines Tages zu schaffen, den täglichen Spagat..... und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja doch noch...irgendwann...
Mit lieben Grüßen zu Euch Eure








Celine 13.12.2017, 18.51 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Einmal die Festplatte aufräumen....


Wenn der Speicherplatz zu eng wird....

Ich habe gerade in der letzten Zeit gemerkt, dass mein Speicherplatz irgendwie zu voll ist.
Also nicht der von meinem PC, nein mein innerer Speicherplatz war einfach zu voll.
Da weigerten sich sogar meine Glücksmomente in die davor gesehene Ecke zu rutschen.
Es nutzte nichts; ich war gezwungen meine Festplatte einmal gründlich aufzuräumen.
Dafür habe ich das letzte Wochenende dann auch ausgiebig genutzt und es hat richtig, richtig gut getan.
Oh weh, was habe ich da nicht alles gefunden. Längst vergessene Trauer samt Groll war tatsächlich in der Überzahl. Also kurz gesagt das Negativ angespeicherte hatte dem Guten und den dazugehörigen Glücksmomenten beinahe die Luft zum Atmen genommen.
Und ich habe mich in der letzten Zeit gewundert warum ich trotz erlebter, durchlebter Freude immer so ein komisches flaues Gefühl in mir hatte.
Beschreiben kann ich dieses unangenehme Etwas nicht aber es hat meine Freude geschmälert und mich wie auch immer runtergezogen. Das da etwas nicht in Ordnung war habe ich schon gemerkt, mich gefragt, gegrübelt und versucht Ursachenforschung zu betreiben.
Dann aber, es war in der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ch in einem meiner Träume wieder eine Antwort bekommen. Das passiert mir sehr oft also Antworten während einem Traum zu bekommen wenn ich nicht weiter weiß. Das ist nebenbei erwähnt eine sehr segensreiche Tatsache für mich.
Mir wurde erklärt, dass ich meine Seele dringend aufräumen müsse.
Es war mir plötzlich schlagartig klar dass ich wieder ohne zu sortieren einfach alles abgespeichert habe. Das Negative überwiegt nun mal oder nimmt einen großen Speicherplatz ein weil es ja auch oft bannig weh tut oder? Jedenfalls ging es mir durch eine große Enttäuschun der letzten Zeit so.
Ich habe meinem Schmerz zuviel Raum gegeben so wie ich Sensibelchen das wohl leider immer tun werde, nicht lernen will oder kann.
Logisch dass da das Schöne unter meinem Seelengerümpel verschwindet. Das war meine Erkenntnis in jener Nacht; in diesem Traum?
Ich war so stolz auf meine Erlenntnis dass ich es beim Morgenkaffee richtig stolz meinem Mann erzählt habe.
Ich habe ihn förmlich zugequasselt von einnisten und ausmisten und dem Negativen zuviel Platz einzuräumen und eben alles was ich Euch jetzt hier versuche zu vermitteln.
Nun habe ich meine Festplatte geputzt, habe minen guten Virenscanner wieder in Betrieb genommen und versuche sie sauberzuhalten damit ich wirklich wertvolles abspeichern kann um mich künftig wohl zu fühlen. Ach ja, meinen Papierkorb habe ich durch eine kleine Schreddermaschine ersetzt...

Mir hat es geholfen und ich sende liebe Grüße an meine Leser, herzlichst 

Für alle Eure netten Kommentare bedanke ich mich ganz herzlich, ich bin leider noch nicht dazu gekommen sie zu beantworten, werde es aber nachholen. 





Celine 12.12.2017, 19.03 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der erste Schnee


Unbemerkt auf leisen Sohlen ist der Winter eingekehrt.
Kleine samtweiche Schneeflocken haben die schlafende Natur zugedeckt.
Still ist es geworden - die Zeit der Besinnlichkeit ist da.
Lediglich das dankbare Zwitschern der Vogel, welche hiergeblieben sind,
durchbricht die Stille.
In der Ofenröhre duften Bratäpfel während Kinder mit rot gefrorenen Nase
genüsslich Kakao schlürfen.
Wie gut, dass wir das Futterhaus so hoch gebaut haben,
damit die Nachbarkatze nicht die genüssliche Vogelmahlzeit stört.
Mein Lieblingshagebuttenstrauch trägt ein weißes Mützchen.
Im Schnee zeugen unsere Fußspuren von dem ersten gemeinsamen Winterspaziergang.
Erste Weihnachtsgrüße erinnern daran wie schnell die Adventszeit zerrinnt.
Gedanken schweifen zu all jenen die wir lieben, im Herzen tragen.
Erinnerungen an die eigene Kindheit werden wach.
Damals hatte das bevorstehende Weihnachtsfest noch einen anderen Stellenwert.
Es war die Zeit, als Mutter das liebevoll gehütete Geschenkpapier aus dem Karton holte,
um es glatt zu bügeln~~man konnte die Bogen damals noch zählen.
Gemeinsam schmieden wir Pläne, wie wir die Zeit bis zum Frühlinge gestalten wollen.
Unsere Hände finden sich im Schein der Kerzen und unsere Augen spiegeln unsere Liebe zueinander wider.
Sie schläft nie; unsere Gefühle zueinander innig - warm - winterzart.

Gedanken an diesem 9. Dezember 2017 von 



Wenn Schnee und Eis die Erd bedecken
hoff ich aufs neu in jedem Jahr,
dass wenn der Frühling sie tut wecken
gesund sie ist, wie es einst war!  

© C.R.




Ich wünsche all meinen Besuchern einen wundervollen gesegneten  2. Adventsonntag  



Celine 09.12.2017, 17.40 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bald ist es soweit....


Etwas traurig melde ich mich wieder einmal zurück.
Schon wieder eine Auszeit obwohl ich doch so gerne an Nikumas Blog weiterarbeiten und schreiben möchte.
Diese Rheumaschübe setzen mich, auch wenn ich es nicht wahrhaben will, immer wieder außer Gefecht.
Dann geht nichts mehr und auch das Schreiben nicht weil die Finger, die Hände nicht mitmachen.
Nun ja, es ist eben nicht zu ändern; ich versuche es zu akzeptieren.
Der Wochenendeinkauf war richtig schrecklich, hat mir den Rest gegeben gestern.
Ich empfinde es in diesem Jahr besonders schlimm.
Die Menschen scheinen fast alle nicht zufrieden zu sein. Es kommt mir irgendwie noch kälter vor wie im letzten Jahr.
Oder bilde ich es mir nur ein?
Ich wünsche Euch auch allen einen gesegnete und hoffentlich friedliche Adventssonntage. Ja wir haben Advent und  Menschenmassen wälzen sich durch die Straßen und Gassen~~~auch in unserer kleinen Stadt. Die Jagd nach Geschenken, die Planung für das perfekte Fest läuft auf Hochtouren. Da ist nichts von Andacht und innerer Ruhe in den Gesichtern zu lesen. Ist das nicht traurig? Warum, frage ich mich jedes Jahr neu, muss gerade das Weihnachtsfest so teuer ausgestattet sein. Kann man sich denn nicht einfach nur einmal ausruhen, in sich hinein hören und sich bei Kerzenlicht ausruhen. Für mich ist die Adventszeit die schönste Zeit im Jahr. Die Zeit um Bilanz ziehen . Mich selbst einmal kritisch zu auseinander zu nehmen und die innere Stimme wieder zu hören. In der Adventszeit fülle ich meinen Seelenspeicher. Dieser wird mich sicher durch das neue Jahr tragen. Ich kann ihn abfragen wenn ich nicht weiter weiß. Mein Seelenspeicher , der ist mir wichtig und meine Erkenntnisse die ich jedes Jahr, in der Adventszeit dazu packen kann. Jede neue Kerze, bald zünden wir die zweite Adventskerze an,  steht auch in meinem Leben für neue Erkenntnis und Erfahrung über mich selbst. "Mir ist ein Licht aufgegangen," könnte ich auch sagen. Ich habe mich wieder ein Stückchen mehr meinem ICH angenähert. Dabei empfinde ich tiefe Freude und Dankbarkeit eben für diese Chance die mir die Adventszeit schenkt. Sicher habe ich auch kleine Geschenke für meine Liebsten übers Jahr verteilt gesammelt. Sicher sollen die Kinderaugen an dem Weihnachtsfest strahlen wie auch jener  Menschen die um mich sind. Ich selbst mache mir diese Adventszeit jedes Jahr immer wieder neu zum Geschenk mit all den  wenn auch kleinen Auszeiten bei Kerzenlicht und heißem Tee. Da bin ich fast egoistisch. Wenn am heiligen Abend dann die Lichter des Weihnachtsbaumes strahlen dann kann ich mich freuen wie ein kleines Kind über die vielen Lichter die mir in der Adventszeit aufgegangen sind.
Dann ist für mich Weihnachten in meinem Herzen, meiner Seele und ich bin wieder ganz ICH.... 
aber auch empfindlicher, leichter traurig zu stimmen. Sie tun mir weh die Bilder und Reportagen von jenen Menschen die nichts, aber auch nichts haben...
Liebe Grüße zu Euch von




Celine 08.12.2017, 16.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Herzlich willkommen
in meiner kleinen Wel
t
mit erlebten Geschichten
vom Leben geschrieben....





Das ist meine kleine Familie
auf die ich so stolz bin..


Hier öffnet der Hausherr noch
selbst die Tür.....




unser NIKUMA mit den
Katzendamen EMMA und BABSI
sowie eine kleine Wellibande gehören
zu unserer kleinen Welt




Fotografieren gehört wie das Schreiben,
und meine Musik zu meinen Hobbys
                  

 
Mein wundervolles DAHEIM
wo ich lebe, liebe und arbeite,
da wo mein Herz zu Hause ist...




Im kleinen Postamt gib es Karten,
zum Grüßen, Trösten, Danke sagen.
So lädt es Euch zum schreiben ein;
denn liebe Grüße müssen sein; oder???

Celine im www.....  



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