Am Ufer des Lebens

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Die Gute Stube


Bei meinen Großeltern daheim gab es sie; die“ Gut Stubb“ so nannten sie diese in hessischem Dialekt. Die gute Stube, welche gehütet wurde, und der Zutritt nur Menschen vorbehalten war, welche zur Familie gehörten oder dem engsten Freundeskreis angehörig.

Die gute Stube sollte frei bleiben und wurde penibel sauber gehalten für Jene die man als gute Menschen erkannt. Das galt sogar an Feiertagen oder wenn Gratulanten zu Familienfesten kamen.
Da wurde dann schon ein Unterschied gemacht, wer seinen Dankeschön-Schnaps in der Wohnküche oder in der guten Stube trinken durfte. Diese war auch für meinen damaligen Freund der Ort, an dem er Großvater um meine Hand gebeten hat. Wichtige Entscheidungen, auch wenn es um Haushaltsgeld und Ländereien ging, wurden in der guten Stube ausführlich überlegt, diskutiert und beschlossen. Oft durfte ich dabei sein, um etwas zu lernen und es hat mich positiv geprägt, hat mich durchs Leben getragen, ist hilfreich in meiner Lebenshaltung.
Warum ich heute darüber schreibe? Ich vergleiche die gute Stube mit unserer Seele, unserem Denken ... Ist das nicht auch eine gute Stube. Die gute Stube in uns. Jeder Mensch hat so eine , trägt eine solche in sich. Jeder Mensch kann sich ohne Einfluss eines anderen frei entscheiden, wenn er da hineinlässt.
Ich selbst habe mich da oft ganz falsch entschieden und die Folgen waren Schmerz und Trauer, wenn ich wieder einmal nicht aufgepasst habe. Nicht auf mein Warnsystem gehört, weil ich es ausgeschaltet habe in Situationen, wo das Wollen stärker gewesen.
Dieses „Wache stehen an der Tür seiner Gedanken;“ so nennt Marry Baker Eddy es, ist eine sinnvolle und wichtige Sache. So wir meine Großeltern darauf geachtet haben dass unsere gute Stube ein wirklich gute geblieben ist, sollte das auch bei uns mit Herz und Seele sein. Sicher ist das etwas aufwendig und bedarf viel Feingefühl aber es lohnt sich. Im Laufe meiner Lebenszeit ist es mir mittlerweile zur lieben Gewohnheit geworden. Ich achte immer intensiver darauf und manchmal bin ich auch viel zu pingelig, zu ängstlich. Ich mag nicht mehr verletzt werden und muss aufpassen, dass ich mit meiner Skepsis nicht andere verletze, einfach aussperre. Da ist, wieder das Feingefühl gefragt, welches mir zur Seite steht.
Wie ist das bei Euch meine lieben Leser; es würde mich interessieren und ist doch eine spannende Angelegenheit oder?

Mit lieben Grüßen in den Tag von einer nachdenklichen    



Celine 16.03.2019, 12.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das war ein Sturm...


Gestern wollte ich eigentlich von meinen Gedanken zum Thema Fastenzeit schreiben. Habe ich leider nicht geschafft.. 
Das Wetter war wirklich arg, Nikuma war traurig, dass er nicht wie gewohnt seinen ausgedehnten Spaziergang mit Herrchen machen konnte, und Babsikatze hatte Langeweile. Das kann richtig stressig sein wenn unsere Seelchen hier unzufrieden sind.
Es war schon irgendwie gespenstisch. Da kam eine Sturmböe nach der anderen und da ich ja Fotos machen wollte von den Sturmwolken bin ich eigentlich recht mutig vor die Haustür .... Das sah aber der Sturm gar nicht gerne. Er hat mich an die Haustür, gut dass ich diese im Rücken hatte gedrückt und meine kleine Kamera musste ich krampfhaft festhalten. Das war echt nicht mehr komisch und leider sind dann die Fotos auch nicht so toll geworden.



Noch heute hat der Wind, nun man kann ihn langsam wieder so nennen, uns ziemlich den Weg nach draußen verwehren wollen. Dazu der Temperatursturz verbunden mit dem Regen.  Es ist Aprilwetter , scheint jedenfalls so.
Ich mache mir ein wenig Sorgen um die Blumen in unserem kleinen Garten. Das Weidenbäumchen steht jedenfalls noch und die Vergissmeinnicht und Narzissen, Tulpen und Steckzwiebeln werde das auch überleben.





Einst prahlt der Sturm; "Ich kenn die Welt;
denn ich zerstöre sie."
Da sprach der Frost: "Ich kenn die Welt;
denn ich begrabe sie."
Die Sonne lacht: "Ich kenn sie besser,
denn ich verzaubere
mit meinen warmen Strahlen sie!"
Nun ging der Sturm beleidigt heim
zog grollend laut  von dannen
überließ die Erd der Sonne Schein
und diese hat , er fasst es nicht
zu blühen angefangen....

So genug für heute, ich wünsche einen schönen Abend, bis morgen wieder
herzlichst 



Celine 11.03.2019, 20.06 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Was mich oft verstummen lässt...


Was mich verstummen lassen will...
Denn schwierig ist es
wenn ich meinen Mitmenschen vermitteln möchte, ich sei im Großen und Ganzen ein zuversichtlicher Mensch, möchte aber nicht wie ein bunter Schmetterling erscheinen welcher ausgelassen von Blume zu Blume fliegt, sondern vielmehr wie ein Mensch der sich lebendig fühlt,dessen Erdendasein einem Abenteuer gleicht, welches hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist.
Ich habe Freude am Leben und bin angefüllt von zappeliger Neugier, so als wäre ich noch nicht vollständig, noch nicht ganz ICH.
Ja, ich habe das Vertrauen an diese Lebensreise noch nicht verloren, wenngleich sie mir oft hoffnungslos und dunkle Zeiten beschert.
Ich muss mich oft dazu zwingen optimistisch zu sein. Sonst würde ich resignieren, nichts mehr tun in dieser momentan so wirklich barbarischen Zeit.
Sich selbst treu zu bleiben, sich nicht unterkriegen lassen, ist ein wichtiger Bestandteil meiner Einstellung, die mir immer wieder geholfen hat, aufzustehen. Ich nehme dabei oft meine Phantasie in Anspruch, setze mir selbst ein Ziel und somit einen Lichtpunkt am Ende des Tunnels durch welchen auch ich, wie jedes Lebewesen, immer wieder kriechen muss.
Ich wünsche Euch und auch mir; einen frohen und zuversichtlichen Start in die neue Woche, mit allem, was diese für uns bereit hält.Mit lieben Grüßen zu Euch

herzlichst 


Celine 11.03.2019, 18.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mut zur Umkehr


Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille. 
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung. 
Rückkehr zur Bestimmung heißt: Ewigkeit. 
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.
Laotse





Wenn man , warum auch immer, gewohnte Wege verlassen, liebgewordene Hobbys lassen muss, dann ist das alles andere wie einfach.
">
Ich habe ganz zaghaft begonnen wieder in meine Blogs zu schreiben, zu gestalten, umzugestalten und vor allem den Versuch zu wagen mich wieder einzureihen. Keine Ahnung ob es mir gelingen wird.

Oft habe ich aus Kollegen-Reihen gehört, dass die Zeit des Blogs vorbei sei.
Ich werde es erleben, meine eigenen Erfahrungen machen; so wie es richtig ist. 

Mut brauchte ich wirklich wieder neu anzufangen.

Nun , ich werde es erleben wie es sein wird und wünsche nach langer Zeit wieder einmal ein schönes Wochenende vom Lebensufer aus...

Herzlichst 




Celine 09.03.2019, 15.30 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Als ich meinen letzten Beitrag hier schrieb...

Ich versuche momentan, wenn auch noch recht tölpelhaft, meine Blogs wieder fit zu machen.
Lange habe ich vor meinem letzten Blogeintrag hier gesessen, gelesen und das Rad der Zeit zurück gedreht.
Damals, also im letzten Jahr, Juni 2018 konnte ich nicht ahnen, welches Ereignis mich fernhalten würde. Mich unfähig machen würde weiter zu schreiben.
Hätten wir geahnt was unserer Emmakatze während einer ganz stinknormalen Sterilisation passieren würde, dann gäbe es diesen unseligen 3. Juli 2018 nicht.
Er hat uns alle, Mensch und Tier, völlig aus der Bahn geworfen.
Da blieb keine Zeit mehr zum schreiben, keine Lust mehr auf Fototour zu gehen ~~was auch bis vor wenigen Wochen nicht mehr möglich gewesen.
Zusammen wieder einmal einkaufen zu gehen, durch die Stadt bummeln oder gemeinsame Spaziergänge mit Nikuma, alles war nicht mehr  drin.
Emmakatzes OP und die Folgen eines fataler Fehler- und Behandlungs-kette in der tierärztlichen Praxis haben Emmakatze zu einem Pflegefall gemacht.
Keiner hat geglaubt, dass dieses Kätzchen alles überleben würde. Wenn ich ehrlich bin, auch ich nicht und doch habe ich Emmakatze nicht hergeben wollen.
Dort habe ich die letzten Monate meine Zeit verbracht, am ohne zu übertreiben, Sterbebett meiner Katze.
Seit jenem 3. Juli 2018 Betreuung rund um die Uhr. Schlaf war zum Fremdwort geworden und ich hatte in dieser Zeit zwei richtig schlimme Nervenzusammenbrüche.
Da ging nichts mehr. Ich habe lange nicht mehr soviel geweint und gezittert . War verzweifelt und so verdammt ratlos. 



Das war meine Emmakatze nach der missglückten OP. 
Sie war aus Versehen einem Insekten-Vernichtungsmittel stundenlang ausgesetzt ; nur keiner wusste davon, weder TA noch wir.
Diese Sache kam viel zu spät ans Licht denn man vermutete eine, was auch geschehen ist, zu hohe Dosierung der Narkose.Emma hat viel mitgemacht, wurde klinisch zwangsernährt, bekam Nierenspülungen usw. aber wurde immer schwächer.
Dann zerstörte eine zu festgesetzte Kanüle auch noch ihre linke Pfote.
Sie war aus-therapiert und ich wollte sie zuhause in Ruhe sterben lassen. Habe mich gewehrt sie aufzugeben und es geschafft.
Sie lebt und all die Mühe hat sich so sehr gelohnt. Emma wird nie wieder so sein wir einst aber sie lebt. 



Dieses Foto ist vom 23.7.2018 teilnahmslos, ohne zu fressen oder Wasser zu sich nehmen zu wollen...

..

aber das ist mein Katzenmädchen heute; und ich bin dankbar, so froh........

Ich werde Emmas Geschichte aufschreiben, ihren und unseren Kampf um ihr Dasein, sie abzuhalten über den Regenbogen zu gehen. Das mache ich in Nikumas Blog .

Ob ich hier noch einmal Leser finden werde weiß ich nicht aber ich schreibe mir einfach alles von der Seele....

Mit lieben Grüßen zu Euch 




Celine 06.03.2019, 15.29 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Leben und Ich


Das Leben
Das reale Leben stand bei mir ja schon immer an erster Stelle bei mir.
Ich habe zeitweise begeistert geblockt und mich gefreut in dieser Gemeinschaft so eine Art virtuelles DAHEIM zu haben. Ich versuche immer wieder, besonders in den letzten beiden Jahren, hier wieder Fuß zu fassen und e will mit einfach nicht mehr so gelingen wie einst.
Ein klitzekleines blaues Fleckchen im grauen Wolkenhimmel; und mein Herz schlägt Purzelbäume. Es zieht mich hinaus oder lässt mich Pläne schmieden was ich denn tun werde, wenn die Sonne doch noch hervorkommt. Besuche bei und von Menschen, die mir wichtig sind haben, wie es sein soll, immer Vorrang. Statt immer nur selbst zu schreiben habe ich auch das Lesen wieder ganz neu entdeckt.
Vieles was ich nach einem langen Berufsleben erst einmal zu Seite gepackt habe, wird wieder hervorgeholt und verdrängt somit die Lust täglich zu Bloggen.
Vielleicht liegt es einfach daran, dass dieser Lebensabschnitt, in welchem dies mir einmal so wichtig gewesen ,vorbei ist? Ich habe immer wieder daran zu kauen, zu grübeln.
Nicht mehr alles teilen wollen? Nein daran liegt es nicht, ganz gewiss nicht.
Ich liebe einfach meine Tage anders als noch vor einigen Jahren.
Die interessanten Gespräche mit meinem Mann und besten Freund sind mir wichtig und wir reden viel, diskutieren sehr intensiv miteinander. Ja und auch streiten gehört dazu, wichtig ist auch das. Man kann nicht immer einer Meinung sein, oder?
Durch unsern Nikuma haben wir natürlich auch viele neue Hunde-Bekanntschaften gewonnen.
Oft hören wir diese komischen Ansichten, dass doch nach fast 19 Jahren alles etwas abgeflaut sein müsse.
Also was das Reden miteinander betrifft oder gar die Interessen usw.
Mittlerweile steht der Sommer vor der Tür und ich bin noch etwas zaghaft an mein "Lebensufer "zurückgekehrt. Mein wieder bloggen zu wollen?  Nur die Frage, ob und was ich teilen möchte mit meinem Leser, die wird bleiben, mir immer über die Schulter schauen...

Mit lieben Grüßen zu Euch, mittlerweile ein Jahr älter und weiser?
Eure


Celine 20.06.2018, 13.54 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Unsere Seelen auf vier Pfoten


Unsere Vierbeiner, Seelen auf vier Pfoten, sind die beste Medizin gegen das Datum, welches in unseren Geburtsurkunden steht.
Unser Nikuma hat ja mittlerweile einen eigenen Webblog so wie einst Emmakatze. Nun ja, damals kam unverhofft Brunos Krankheit dazwischen.
Ich war nicht in der Lage über Emmakatze ausführlich weiter zu schreiben. Dazu kam dann unsere Babsi aus dem Katzenhaus und nun , leider nach Brunos Tod erst, auch unser Nikuma.
Es gibt über all unsere Drei viel zu erzählen und ich werde dies hier, wie auch in Nikumas Blog, immer wieder ausführlich tun.
Es ist erstaunlich was man, wenn man wie wir Zeit hat sich ausführlich mit seinen Tieren zu beschäftigen, alles erkennen darf, entdecken darf und mit Ihnen zusammen wächst.



Das sind die beiden Fellnasen. Sah es erst so aus als würden die beiden sich niemals anfreunden, die Anfangszeit war nicht leicht, so könnte man sie nicht mehr trennen.
Sie lieben einander...
Und unser Nikuma? Der liebt diese beiden Katzendamen auch! Er hat sich mittlerweile so sehr in das Herz der beiden eingeschlichen, so  dass klägliches Jammern ertönt, wenn Nikuma Gassi geht. Oh ja, hier ist immer etwas los ~~ nicht nur in unserer Tierwelt. Jeder Tag ein kleines Abenteuer mit zahlreichen Erfahrungen gespickt.

Hier gibt es niemals auch nur eine Minute Langeweile. Die hat bei uns keine Chance auch nur annähernd aufzukommen. 

Leider konnte ich die letzten Wochen wieder nicht bei Novas schöner Aktion Zitat im Bild mitmachen aber versuche wieder einmal den Anschluß zu finden.
Vielleicht gelingt es mir ja jetzt wieder regelmäßige Aktionen mitzumachen. 

Mein ZIB dazu ergänzt den kleinen Einblick in unsere Tierwelt und ich selbst bin davon sehr berührt. 



Mit lieben Grüßen zu all meinen Besuchern und Wünschen für ein schönes Wochenende
herzlichst


Celine 03.02.2018, 18.13 | (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Lostopf des Tages....


Auf dem Weg zu unserem Arzt liefen wir wieder an unserer Stadtmauer entlang.
Irgendwie hatte ich das Gefühl aus dem großen Lostopf des Tages den Hauptgewinn gezogen zu haben. Überall sieht es bereits nach Frühling aus. Nette freundliche Menschen haben wir getroffen, nette kleine Gespräche geführt und wieder über den Zaun des „Zaubergartens“ geschaut.
Wie schon oft brauchten wir nicht nur darüber schauen um schöne Fotos zu machen sondern durften auch kurz eintreten.  
Es tat einfach gut auf freundliche Menschen zu treffen. Ich bin gerne unter Menschen gerade an solchen Tagen welche erst gar nicht so einfach erscheinen in der Früh. Einfach fröhlich und guter Dinge sein lässt so manchen Kummer ganz klein werden. Dies brauchen wir alle denke ich mir und so ist auch in diesem Jahr mein Lieblingswort „Lieblingsmensch“. Lieblingsmenschen zu finden ist eines meiner großen Hobbys und groß ist die Freude wenn ich wieder auf einen getroffen bin. So wie in der vergangenen Woche als ich den Hauptgewinn glaubte gezogen zu haben aus dem Lostopf des Tages.
Wenn man einmal damit angefangen hat täglich danach zu suchen wird es zur lieben Gewohnheit.
Es muss ja nicht gleich der Hauptgewinn sein. Oft findet man auch klitzekleine Gewinne die man aber nicht unbeachtet lassen sollte. Sie einzusammeln, sich darüber freuen und sie in den Abend tragend wird man, wenn man seine Tagesbilanz zieht erstaunt feststellen, dass auch sie zusammengesetzt einen Hauptgewinn ergeben.

Ich freue mich auf den Frühling welchen man an, wenn auch nur raren Sonnenstunden glaubt, schon riechen zu können.

Herzlichst






Celine 03.02.2018, 17.24 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wenn alles anders kommt...


Eigentlich habe ich mir ja meinen Start in dieses neue Jahr viel lebendiger und positiver gewünscht.
Es klappt eben nicht alles immer so wie man es denkt. Ein böser Rheumaschub hat mich wieder einmal ausgeknockt. Eigentlich dachte ich mir alles im Griff zu haben. Schwere Schmerzmittel und Cortison habe ich erfolgreich immer abgelehnt. Liebe habe ich zugezahlt bei der sogenannten Alternativ-Medizin. Das hat die letzten beiden Monate leider nicht mehr ausgereicht.
Es kam zum Zusammenbruch und ich war zeitweise fast bewegungsunfähig.
Meine Hände ; meine Finger ließen vieles nicht mehr zu.
Da fielen Tassen und Gläser einfach so zu Boden, langes stehen oder sitzen wurde unmöglich mal ganz abgesehen von den schönen Spaziergängen mit meinem Lieblingsmenschen und Nikuma.
Die Depressionen glaubten freie Fahrt zu haben.
Vieles begann ich infrage zu stellen, wollte in Selbstmitleid baden und kramte in Erinnerungen, was mein wirklich schweres Arbeitsleben betraf. Ganz einfach gesagt, ich suchte nach einem Schuldigen meiner Situation allerdings erfolglos.
Nein an meinem Lebensweg gibt es nichts zu meckern, denn ich würde fast alles, bis auf wenige Ausnahmen immer wieder genau so machen wollen.
Nun habe ich mich auch für kurze Zeit erst einmal entschlossen auf neue verschriebene Medikamente einzulassen. Die Umstellung macht mir täglich neu zu schaffen, aber es wird , was die Schmerzen betrifft, besser.
Meine Lebensfreude hat sich zurückgemeldet so wie ich schon wieder einmal mit dem heutigen Tag.

Herzlichst und mit neuem Mut 

Celine 03.02.2018, 16.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

...und weiter geht es


Diese einst von mir geschriebenen Zeilen passen gut zum Start in mein neues Blog-Jahr 2018!
Wenn auch spät aber es war notwendig...

Und nun geht es weiter….

Der Januar neigt sich bereits dem Ende zu. Es war eine so wundervolle Zeit, so schöne Wochen die ich zusammen mit meiner kleinen Welt verbracht habe, da hatte schreiben einfach keinen Raum.
Es ist einfach schön, wenn man sich die Zeit nimmt zum Schauen, Denken und Fühlen.
In sich hineinhorchen… Dies ist mir wichtiger denn je geworden.
Vieles an mir ist mir aufgefallen.
Dinge und angenommene Eigenschaften, die ich angenommen habe und mir selbst, bei genauem Hinschauen fremd sind. Ich habe mich verändern lassen; diese Erkenntnis hat mich wirklich erschreckt. Die letzten Jahre haben Spuren in meinem ICH hinterlassen, die ich unbedingt beseitigen muss.
Dafür brauche ich Zeit und die nehme ich mir seit meinem Erkennen nun ausgiebig.
Auch wenn ich oft in meinem Leben Zwischenbilanzen gezogen habe so habe ich doch nie richtig aufgeräumt, ausgeräumt was mir nicht gut tat.
Ich habe die Tür immer einen Spalt offen gelassen, war außerstande, diese zuzuschlagen.
Wer mich kannte, wusste dieses nur all zu gut und es wurde reiflich ausgenutzt.
Also brauche ich mich eigentlich gar nicht zu wundern. Ich sage mir einfach, wenn auch mit Bedauern, dass ich in jenen Lebensabschnitten noch nicht so weit war.
Ein wichtiger Lernprozess, den ich trotz meinen Seelennarben nicht bedauere.
Ich bin stolz, mich auf vieles eingelassen zu haben, denn so kann ich doch mitfühlen, mitreden und ehrlich tröstend Rat geben, wenn ich Menschen in ähnlichen Situationen begegne.
Mit dieser Erfahrung bin ich in dieses noch junge, neue Jahr gestartet.

Herzlichst an all meine Leser 



Celine 22.01.2018, 14.46 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

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