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Einträge vom: 16.03.2019

Die Gute Stube


Bei meinen Großeltern daheim gab es sie; die“ Gut Stubb“ so nannten sie diese in hessischem Dialekt. Die gute Stube, welche gehütet wurde, und der Zutritt nur Menschen vorbehalten war, welche zur Familie gehörten oder dem engsten Freundeskreis angehörig.

Die gute Stube sollte frei bleiben und wurde penibel sauber gehalten für Jene die man als gute Menschen erkannt. Das galt sogar an Feiertagen oder wenn Gratulanten zu Familienfesten kamen.
Da wurde dann schon ein Unterschied gemacht, wer seinen Dankeschön-Schnaps in der Wohnküche oder in der guten Stube trinken durfte. Diese war auch für meinen damaligen Freund der Ort, an dem er Großvater um meine Hand gebeten hat. Wichtige Entscheidungen, auch wenn es um Haushaltsgeld und Ländereien ging, wurden in der guten Stube ausführlich überlegt, diskutiert und beschlossen. Oft durfte ich dabei sein, um etwas zu lernen und es hat mich positiv geprägt, hat mich durchs Leben getragen, ist hilfreich in meiner Lebenshaltung.
Warum ich heute darüber schreibe? Ich vergleiche die gute Stube mit unserer Seele, unserem Denken ... Ist das nicht auch eine gute Stube. Die gute Stube in uns. Jeder Mensch hat so eine , trägt eine solche in sich. Jeder Mensch kann sich ohne Einfluss eines anderen frei entscheiden, wenn er da hineinlässt.
Ich selbst habe mich da oft ganz falsch entschieden und die Folgen waren Schmerz und Trauer, wenn ich wieder einmal nicht aufgepasst habe. Nicht auf mein Warnsystem gehört, weil ich es ausgeschaltet habe in Situationen, wo das Wollen stärker gewesen.
Dieses „Wache stehen an der Tür seiner Gedanken;“ so nennt Marry Baker Eddy es, ist eine sinnvolle und wichtige Sache. So wir meine Großeltern darauf geachtet haben dass unsere gute Stube ein wirklich gute geblieben ist, sollte das auch bei uns mit Herz und Seele sein. Sicher ist das etwas aufwendig und bedarf viel Feingefühl aber es lohnt sich. Im Laufe meiner Lebenszeit ist es mir mittlerweile zur lieben Gewohnheit geworden. Ich achte immer intensiver darauf und manchmal bin ich auch viel zu pingelig, zu ängstlich. Ich mag nicht mehr verletzt werden und muss aufpassen, dass ich mit meiner Skepsis nicht andere verletze, einfach aussperre. Da ist, wieder das Feingefühl gefragt, welches mir zur Seite steht.
Wie ist das bei Euch meine lieben Leser; es würde mich interessieren und ist doch eine spannende Angelegenheit oder?

Mit lieben Grüßen in den Tag von einer nachdenklichen    



Celine 16.03.2019, 12.40| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

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