Am Ufer des Lebens

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Vergessen; wie geht das?

Ich habe mich inzwischen damit abgefunden.
Nein, ich werde keine Zeit haben täglich in meinem Blog zu schreiben. Es klappt mit meiner verbleibenden Zeit einfach nicht mehr.
Obwohl mein Tag doch spätestens um kurz vor 7 Uhr beginnt und ich Abends kaum dazu komme die Nachrichten zu schauen.
Die ersten Stunde nach dem Start in den Tag gehört unseren Tieren.
Da ist nichts mehr wie früher. Seit dem tragischen Unfall mit Emmakatze brauche ich alleine für ihr Fütterungsritual oft mehr als eine Stunde.
Aber darüber werde ich in meinem Tierblog ausführlich schreiben.
Ich will es jedenfalls versuchen, wenigstens Seelen auf vier Pfoten ordentlicher zu bestücken.

Gesundheitlich geht es mir momentan auch wieder nicht so toll. Der linke Arm will oft einfach nicht mehr und dann gelingt das bloggen auch nicht.
Ich habe dann oft keine linke Hand mehr. Man steht in der Küche und hatte doch eben noch eine Tasse in der Hand... Das ist oft auch deprimierend.
Eine reine Nervensache meint der Doc und nicht nur dieser zuckt ratlos die Schultern.
Versuchskaninchen und Tablettentester mag ich auch nicht sein.

Nun ja, ich konnte wenigstens bei unserem Minigärtchen Hand anlegen. Irgendwo muss ich ja mein Selbstbewusstsein auftanken.



Wir haben unsere Rosen im letzten Jahr arg zurückschneiden müssen. So hat man wenigstens wieder einen Durchblick.
Die Katzen können wieder den gefiederten Freunden beim Futtersuchen zuschauen.



Der Frühling und seine Sonnenstunden schenken Mut und Kraft. Ich wünsche mir ein ruhiges und hoffentlich angstfreies Jahr.
Das vergangene 2018 war wirklich heftig und ich dachte oft es nicht mehr ertragen zu können.
War am Ende meiner Kräfte, konnte Menschen nicht mehr verstehen und Handlungen nicht nachvollziehen.
Das geht nicht mit dem einfach abhaken wie manche Menschen es, ich denke mir oft unbedacht, schreiben oder in den Raum werfen.
Erlebter Kummer, durchlebtes Leid kann man nicht einfach so vergessen. Es brennt sich ein in die Seele. Auch wenn Narben darüber wachsen,
so kann es niemals ganz heilen. Ich selbst habe durch meine immer wieder durchlebten Erinnerungen, sie sind in der Traumwelt sehr lebendig , vieles lernen dürfen. Heute sehe ich vieles mit ganz anderen Augen. Habe Verständnis für jene die mir weh getan, denke mir, sie konnten und kannten es selbst nicht anders.
Das ist so eine Art Ursachenforschung und so verliert auch die Trauer darüber ihre Stacheln.
Wenn ich heute an meiner Biografie schreibe ist das mit ganz anderen Gefühlen verbunden wir noch vor zwei Jahren.
Ich staune immer wieder wie man doch vieles mit anderen Augen sieht, wenn man sich Zeit nimmt in andere Menschen hineinzuversetzen.
Vieles möchte ich noch verstehen lernen in meiner Erdenzeit und hoffe, ja wünsche mir, noch ganz ganz viele gemeinsame Jahre mit meinem Schatz und hier in meiner kleinen Welt.

Liebe Grüße zu Euch , mit einem Herzenslächeln die 




Celine 25.03.2019, 16.16

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