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Mein täglicher Spagat in der Weihnachtszeit


Oh je; die Tage rennen nur so dahin, und für mich könnte diese eine Woche bitte nur; der Tag mehr als 24 Stunden haben.
Vielleicht liegt es daran, dass es mir seelisch einfach besser geht, seit ich bestimmte Dinge endlich begriffen habe.
Mich nicht mehr mit alten Sachen belaste und meine Albträume langsam verschwinden.
Das war in der Vorweihnachtszeit immer ganz fürchterlich und hat mich total ausgebremst.
Ich fange an mich wieder daheim zu fühlen. Unsere Wohnung gehört wieder uns, und ich mag auch bestimmte Menschen nie wieder hier durch die Räume laufen sehen.
Ich brauche diesen Seelen Heilungsprozess, nehme ihn konsequenter denn je für mich in Anspruch.
Ja ich beginne ihn regelrecht zu fordern. Ich habe begonnen, mich endlich selbst wichtig zu nehmen.
Meine Zeit der stillen Erduldung ist endgültig vorbei.
Es ist Weihnachten, Weihnachten auch in mir. Da ist es dieses Licht, diese Wärme meinem Selbst gegenüber, was ich nie wieder missen mag.
Ich bin wie alle , ein Mensch mit Vergangenheit und stolz darauf, was ich selbst aus mir gemacht habe.
Traurig machen mich nur meine körperlichen Zeitzeugen die ich nun einmal habe.
Mein Hörgerät, welches ich tragen muss um mithalten zu können, ist nur ein Beispiel. Ich habe damit oft Probleme und dann will ich doch wirklich wieder zurückfallen in dieses Frage- und Antwortspiel. Aber das lasse ich nicht mehr zu. Da habe ich einen Riegel vorgeschoben.
Was mich momentan sehr beschäftigt ist dieser tägliche Spagat den ich oft nicht schaffe.
Zwischen Hobby und Pflichten will mir momentan noch nicht alles richtig gelingen.
Ein Thema welches mich immer wieder neu beschäftigt.
Vielleicht hat ja einer meiner Leser einen Tipp für mich. Ich bin für alles offen und dankbar.

Die täglichen Pflichten den Haushalt in Schwung zu halten, nehmen viel Zeit in Anspruch,
jedenfalls bei mir. Dazu kommen natürlich unsere Tiere und meine Liebe zu  meinen Pflanzen , die mir sehr wichtig sind.

Ein Haushalt ist doch wie eine kleine Firma finde ich, während mein Hobby, das Schreiben an manchen Tagen zu kurz kommt. Wenn man schreibt möchte man auch ein Echo bekommen ,und dies wiederum steht auch meinen Lesern zu, die meine Beiträge kommentieren und  selbst schreiben. Es ist ein Nehmen und Geben und auch ganz richtig so~~~nur meine Zeit reicht einfach oft nicht aus.

Was habe ich nicht schon alles probiert! Mir einen Wochenplan gemacht z. B., hat trotzdem nicht  funktioniert denn man kann nicht im Voraus wissen ,wann und wo man gebraucht wird.
Auch ein Tagesplan funktioniert nicht immer. Da bekommt man eine Nachricht dass wieder eine interessante Ausschreibung ist, und man ist schon wieder mittendrin~~im Hobby, die Gedanken schlagen Purzelbäume, und alle guten Vorsätze sind vergessen.

Ich bewundere meine Kollegen/innen die richtig Zeit haben, um täglich so ausgiebig schreiben zu können. Warum gelingt es mir nicht?
Verflixt, da muss ich doch irgend etwas ganz falsch machen.
Oder liegt es daran, dass ich ein Familienmensch bin? Prinzipiell nachts den PC auslasse und einfach nur schlafe?  Manchmal auch nur versuche zu schlafen um nicht die ganze Familie durcheinander zu bringen. 
Unsere Kinder sind alle aus dem Haus und doch hat sich nichts geändert.
Das Pflichtbewusstsein hält mich auf Trap und viele Ideen trage ich Wochen, ja monatelang in meinem Kopf und Herzen spazieren, immer einen kleinen Notizblock griffbereit.

Ich telefoniere auch äußerst ungern, mittlerweile so gut wie gar nicht mehr. Daran kann es also auch nicht liegen. Oft frage ich mich, wie ich das alles früher geschafft habe, allerdings nahm da mein Hobby nicht solch einen hohen Stellenwert ein.

Also über ich beharrlich weiter um ihn eines Tages zu schaffen, den täglichen Spagat..... und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja doch noch...irgendwann...
Mit lieben Grüßen zu Euch Eure








Celine 13.12.2017, 18.51

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Jutta K.

Meine liebe Freundin,
ich denke, du stellst noch zu viele Ansprüche an dich.
Loben kann ich dich für deinen Entschluss, das Vergangene abzuhaken.
Das ist ganz besonders schwer und wenn du es tatsächlich geschafft hast, dann gebührt die mein größter Respekt !
Tipps kann ich dir leider auch nicht geben, ich bräuchte in vielen Dingen selber welche ;-)
Aber der Haushalt meinerseits braucht da keine Verbesserung.
Mein Mann macht fast alles selber.
Er ist ja auch Rentner und hat keine Hobbys.
Dadurch ist er Hausmann geworden und ich habe viel Zeit für mich alleine.
Das ist schon toll.
Vielleicht solltest du deinen Mann mehr einspannen.
Ich weiß zwar nicht, in wie weit er das schon macht.
Wenn nicht, wäre es einen Versuch wert.
Ein alter Arzt hat mir mal folgendes gesagt:
"Staub in den Ecken...na und...die Hauptsache ist doch,
dass man in seinem Gefühlen keinen Staub hat. Das ist wichtiger, als eine aufgeräumte Wohnung "
Ich finde, er hat recht !
In diesem Sinne wünsche ich dir gemütliche und entspannte Tage.
Lass es dir gut gehen.
Alles Liebe
Deine Bloggerfreundin Jutta


vom 14.12.2017, 08.25
1. von Liz

Liebe Celine, ich kann das Alles was Du geschrieben hast sehr gut verstehen, finde mich in Vielem wieder. Wie mache ich es - schaffe es auch nicht - ich setze Prioritäten, wann mir was wichtiger ist. Daher stelle ich momentan z.B. Haushalt etwas zurück. Oder - na ja ich bin nachts öfters lange wach (sonst hätte ich auch keine Zeit und das Gefühl überhaupt nichts Schönes vom Leben leben zu können). Also Rat habe ich auch nicht und die Zeit reicht nie ;-) Herzliche Grüße, Liz

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