Am Ufer des Lebens

Am Ufer des Lebens - DesignBlog

Freude in den Tag



"Lieber, guter Morgen!
Ich bin glücklich,
dass ich da bin,
dass mein Daheim ein Dach hat;
dass die Sonne durch die Wolken lugt,
dass ich die Menschen mag
in meinem kleinen Paradies;
dass ich arbeiten und schaffen darf
und meine Lebensfreude
nicht von Wohlstand abhängig ist
um mich auf den Weg zu machen
zu dem, was der Tag mir heute schenkt;
immer wieder ein kleines Abenteuer~~
jeden Morgen neu...."
© Celine Rosenkind
mit lieben Grüßen in den Tag

Celine 08.11.2017, 13.23| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Meine Lichtwiesen

Was mir der Baum erzählte....



Ein Baum erzählt:

Als ich noch kleiner war, merkte ich nichts, aber als ich dann heran wuchs und mich selbst betrachtete, fiel mir der Unterschied auf.
Ich war klein, knorrig ein wenig krumm und verwachsen und klammerte mich mit vielen Wurzeln an den Felsen.

Die anderen Bäume, die ich sehen konnte, waren dagegen prächtig: machtvolle Buchen mit einer riesigen Krone, hohe schlaue Tannen und ein Bergahorn, der im Herbst gelblich leuchtete.

Ich stehe, müsst ihr wissen, an einer Felswand, auf einem schmalen Vorsprung, und habe meine Wurzeln in das bisschen Erde und in die Felsritzen gekrallt.

Ich wollte immer groß und schön werden, meine Krone im Wind wiegen und meine Blätter vom Regen streicheln und von der Sonne trocknen lassen.

Aber ich blieb ziemlich klein, der Wind fegte durch meine Äste, wenn er auf die Felswand zublies, die Sonne wärmte mich nur bis zum Mittag, bevor sie hinter der Felswand verschwand und nur die schönen Bäume im Tal und am gegenüber-liegenden Berghang beschien.

Warum musste ich gerade hier stehen? Aus dem bisschen Erde konnte ich nicht genug Kraft schöpfen, um heranzuwachsen und all meine Schönheit, die in mir steckte, zu entfalten. Ich war unzufrieden mit meinem Schicksal. Warum musste ich so sein und so werden?

Eines Tages an einem schönen Vorfrühlingsmorgen, als die Erde vom Tal bis zu mir herauf duftete, die Singdrosseln ihr Lied begannen und mich die ersten Sonnen-strahlen küßten, durch rieselte es mich warm und wollig.

Was für eine herrliche Aussicht!

So weit wie ich konnte kaum ein anderer Baum ins Tal sehen. Die Felswand hinter mir beschützte mich vor der eisigen Kälte, die vom Gletscher herunterwehte.

Von diesem Tag an begann ich nachzudenken und langsam wurde mir klar:
"Ich bin so wie ich bin, etwas ganz Besonderes.
Meine Besonderheit ist mein krummer Stamm, sind meine knorrigen Wurzeln,
meine kurzen kräftigen Äste."

ICH alleine passe hier an diesem Platz - ich bin etwas wert. Ich muss nur meine Augen aufmachen und mich richtig ansehen.

Die anderen Bäume, die Tannen am Hang gegenüber und die Buchen im Tal haben ihre Schönheit und sind richtig an dem Platz.
Aber auch ich habe meinen Platz und bin richtig auf meinen schmalen Felsvorsprung. Warum hat es nur solange gedauert, bis ich das erkannt habe?"

von einem unbekannten Autoren

Herzlichst

Celine 07.11.2017, 16.41| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: gesammelte Kostbarkeiten

Mitten im Lebensherbst



Vor wenigen Tagen meinte eine Bekannte mich daran erinnern zu müssen, dass ich im Lebenswinter angekommen sei.
Dem widerspreche ich ganz energisch; bin ich doch immer noch auf der Suche, sammele und finde  um mich weiter zu entwickeln.
Oh ja; ich sitze gerne auf der Schulbank des Lebens..
Momentan stehe ich im geistigen Sinne wieder einmal
an einer „Kreuzung“ – muss vieles neu überdenken.
Das geht mir von Zeit zu Zeit so, ein sich stets wiederholender Prozess,
der mich dann wieder zu meiner eigentlichen Basis zurückführt.
Ich weiß nicht recht, ob ich das verständlich rüber bringen kann.
Während meiner Suche nach dem Sinn des Lebens, bin ich durch viele Höhen und Tiefen gelaufen –
und, ich laufe immer noch – werde weiterlaufen.
Alles in der Gewissheit dass ich wahrscheinlich niemals ankommen werde.
Das Leben ist ein ewiges, spannendes Abenteuer, wenn man sich auf den Lernprozess einlässt.
So entsteht dann im Laufe der Zeit ein Fixpunkt oder gebündelte Erkenntnisse die sich manifestieren
und an denen man weiterbauen kann.
So wie bei einem alten Märchen – die Guten ins Töpfchen, die schlechten…..
Ich verlasse allzu oft erkannte Wege welche mir gut erscheinen, aus erkannten Weisheiten gebaut klar, ich bin neugierig und oft sehr starrköpfig - von mir selbst oft so überzeugt, dass ich meine
innere Stimme einfach nicht hören mag.
Dann ziehe ich „mein Ding“ alleine durch. Nun habe ich mir wieder einmal etwas beweisen wollen,
habe Menschen vertraut und zugehört, mein Bauchgefühl ausgeschaltet und es hat
mächtig gekracht. Mal davon abgesehen, dass ich innerlich traurig und verletzt , habe ich mich
spontan entschlossen diesen Kräftezehrenden Gefühlen den Garaus zu machen.

Ich habe einfach begonnen "alte Zöpfe" abzuschneiden. Dabei habe ich auch vor meinen langen Haaren nicht Halt gemacht.
Nein, ich muss nicht springen, wenn andere pfeifen.
Muss nicht auf Knopfdruck und Klingelton funktionieren; parat stehen oder mit Dingen einverstanden sein , die ich nicht gut finde~~~was mich betrifft...
Ich habe es endlich versucht einmal auszuprobieren; dieses egoistische Denken, dieses sich selbst etwas wert sein und
wichtig zu nehmen.
Es bekommt mir gut und mein Seelenleben dankt es mir. Sicher habe ich damit einige Menschen vor den Kopf gestoßen und werde es weiterhin tun müssen.
Erinnerungen aus meiner Kindheit sind in meinen Nächten so real, so lebendig , dass ich mich nach dem Aufwachen frage; warum und wie ich das alles durchgestanden habe.
Es scheint mir, als wolle meine Seele mir zeigen und bestätigen, dass ich auf dem rechten Weg bin.
Nur mein Lachen und meine Unbekümmertheit, die hätte ich gerne wieder.
So fange ich nun mit meinen 67 Jahren an egoistisch zu sein. Das NEIN sagen fällt mir inzwischen nicht mehr schwer. Ich habe eine sehr lange Lehrzeit hinter mir.
Wir strahlen immer das aus, was wir innerlich empfinden.
Sind wir Menschen im Denken negativ und traurig, gehen alle Lichter aus – so, wie es bei mir gewesen.
Ich stehe, bin stehengeblieben, um festzustellen, dass ich etwas ändern muss!
Meine negativen Erfahrungen aber nehme ich mit, um mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen weiter zu bauen, sie als Baumaterial zu nutzen auf meinem neu eingeschlagenen Weg.

Mit lieben Grüßen

Celine 07.11.2017, 16.02| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Erinnerungen an meine LENA



Momentan bin ich auf Fehlersuche hier in meinem Blog . Dabei habe ich die Fotos von meiner Lena entdeckt.
Leider ist sie über den Regenbogen geflogen aber die kleine Erinnerung  will ich doch oben lassen, in meinem Blog.

Celine 07.11.2017, 10.53| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Damals war`s

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Herzlich willkommen
in meiner kleinen Wel
t
mit erlebten Geschichten
vom Leben geschrieben....





Das ist meine kleine Familie
auf die ich so stolz bin..


Hier öffnet der Hausherr noch
selbst die Tür.....




unser NIKUMA mit den
Katzendamen EMMA und BABSI
sowie eine kleine Wellibande gehören
zu unserer kleinen Welt




Fotografieren gehört wie das Schreiben,
und meine Musik zu meinen Hobbys
                  

 
Mein wundervolles DAHEIM
wo ich lebe, liebe und arbeite,
da wo mein Herz zu Hause ist...




Im kleinen Postamt gib es Karten,
zum Grüßen, Trösten, Danke sagen.
So lädt es Euch zum schreiben ein;
denn liebe Grüße müssen sein; oder???

Celine im www.....  



Mein Pixelstuebchen lädt ganz herzlich ein







Weitere Auszüge meiner Gedichte und Geschichten
findet man in meinem Wortkarussell

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Ich will Dir mal einen schönen Wochenendgruß
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Sehr gute Fotos :) Interessieren Sie sich für
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Oft habe ich gedacht, was mit der Celine wohl
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Oh ja, alles hat seinen Sinn sowie Zweck und
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