Am Ufer des Lebens

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Ein schönes Erlebnis


Es war am Silvestertag, genau genommen in der Mittagszeit als ich IHR begegnen durfte.

Wir tranken genüsslich in unserem Lieblings-Bistro noch einen Cappuccino, schauten dem Treiben der Menge zu und machten Pläne für unseren Silvesterabend.

Es ist eine Eigenart von mir, wenn ich nachdenklich bin in die Wolken, in den Himmel schauen zu müssen. Ich denke, das geht vielen Menschen so.So als würde man Antworten sucht auf Fragen die man sich selbst nicht so schnell beantworten kann.

Zahlreiche Erlebnisse haben uns im vergangenen Jahr geprägt, unseren Blickwinkel auf Hilfsprojekte, die wir künftig unterstützen wollen verändert, und vieles mehr.

Während ich so in meiner Seelenbilanz blätterte war sie plötzlich da. Sie schien mich schon eine Weile beobachtet zu haben. Hoch, weit hoch über mir saß sie auf einem Sims der kleinen Glasfenster und schaute zu mir herunter....die Taube.

Ich hatte meine kleine Kamera dabei und wir waren uns sicher sie damit bestimmt nicht einfangen zu können. Sie war so weit weg, so hoch oben unter dem Dach des Centers in welchem wir saßen.

Das sie gleich wieder davonfliegen würde dachte ich während wir beide jedoch Blickkontakt aufnahmen.

Ich konnte nicht anders, zückte nun doch meine Kamera und versuchte sie festzuhalten.

Für mich war und ist sie ein Zeichen, eine Botschafterin und ihr Dasein glich einer warmen Umarmung.. Egal wie und ob es mir gelingen würde sie wenigstens auf einem Foto festzuhalten, ich habe es versucht.

Wir haben nicht schlecht gestaunt als wir uns die Bilder anschauten.

Lange hat sie dort oben gesessen fast so, als würde sie warten, bis wir unseren Cappuccino ausgetrunken haben.

Für mich bleibt diese kleine Begebenheit ein ganz wundervolles Erlebnis welches ich zum Jahreswechsel haben durfte.
Ich musste IHR einfach ein Denkmal setzen , denn hinter jedem Gedicht , steckt auch eine Geschichte nicht wahr?

© Celine Rosenkind

Meine Silvester-Taube

Ganz unverhofft trafen wir beide
uns zum Kaffee an fremdem Ort,
sie war die reinste Augenweide
bedauern blieb als sie flog fort.

Ich selber werte sie als Zeichen
Botschafterin in Zeit von Kriegen,
der Einzelmensch kann viel erreichen
sorgt er in seiner Welt für Frieden.

Mir schien als hörte ich sie reden
wir tauschten Seelenblicke innig,
ihr Anblick war der reinste Segen
tauschten Gedanken lautlos stimmig!

Manch Menschenkind wird drüber lachen
dass ihr Besuch mir wichtig gewesen,
doch um zu verstehen solche Sachen,
muss man mit Herz und Seele lesen.

©Celine Rosenkind 31.Dezember 2016



Celine 30.12.2017, 16.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mein täglicher Spagat in der Weihnachtszeit


Oh je; die Tage rennen nur so dahin, und für mich könnte diese eine Woche bitte nur; der Tag mehr als 24 Stunden haben.
Vielleicht liegt es daran, dass es mir seelisch einfach besser geht, seit ich bestimmte Dinge endlich begriffen habe.
Mich nicht mehr mit alten Sachen belaste und meine Albträume langsam verschwinden.
Das war in der Vorweihnachtszeit immer ganz fürchterlich und hat mich total ausgebremst.
Ich fange an mich wieder daheim zu fühlen. Unsere Wohnung gehört wieder uns, und ich mag auch bestimmte Menschen nie wieder hier durch die Räume laufen sehen.
Ich brauche diesen Seelen Heilungsprozess, nehme ihn konsequenter denn je für mich in Anspruch.
Ja ich beginne ihn regelrecht zu fordern. Ich habe begonnen, mich endlich selbst wichtig zu nehmen.
Meine Zeit der stillen Erduldung ist endgültig vorbei.
Es ist Weihnachten, Weihnachten auch in mir. Da ist es dieses Licht, diese Wärme meinem Selbst gegenüber, was ich nie wieder missen mag.
Ich bin wie alle , ein Mensch mit Vergangenheit und stolz darauf, was ich selbst aus mir gemacht habe.
Traurig machen mich nur meine körperlichen Zeitzeugen die ich nun einmal habe.
Mein Hörgerät, welches ich tragen muss um mithalten zu können, ist nur ein Beispiel. Ich habe damit oft Probleme und dann will ich doch wirklich wieder zurückfallen in dieses Frage- und Antwortspiel. Aber das lasse ich nicht mehr zu. Da habe ich einen Riegel vorgeschoben.
Was mich momentan sehr beschäftigt ist dieser tägliche Spagat den ich oft nicht schaffe.
Zwischen Hobby und Pflichten will mir momentan noch nicht alles richtig gelingen.
Ein Thema welches mich immer wieder neu beschäftigt.
Vielleicht hat ja einer meiner Leser einen Tipp für mich. Ich bin für alles offen und dankbar.

Die täglichen Pflichten den Haushalt in Schwung zu halten, nehmen viel Zeit in Anspruch,
jedenfalls bei mir. Dazu kommen natürlich unsere Tiere und meine Liebe zu  meinen Pflanzen , die mir sehr wichtig sind.

Ein Haushalt ist doch wie eine kleine Firma finde ich, während mein Hobby, das Schreiben an manchen Tagen zu kurz kommt. Wenn man schreibt möchte man auch ein Echo bekommen ,und dies wiederum steht auch meinen Lesern zu, die meine Beiträge kommentieren und  selbst schreiben. Es ist ein Nehmen und Geben und auch ganz richtig so~~~nur meine Zeit reicht einfach oft nicht aus.

Was habe ich nicht schon alles probiert! Mir einen Wochenplan gemacht z. B., hat trotzdem nicht  funktioniert denn man kann nicht im Voraus wissen ,wann und wo man gebraucht wird.
Auch ein Tagesplan funktioniert nicht immer. Da bekommt man eine Nachricht dass wieder eine interessante Ausschreibung ist, und man ist schon wieder mittendrin~~im Hobby, die Gedanken schlagen Purzelbäume, und alle guten Vorsätze sind vergessen.

Ich bewundere meine Kollegen/innen die richtig Zeit haben, um täglich so ausgiebig schreiben zu können. Warum gelingt es mir nicht?
Verflixt, da muss ich doch irgend etwas ganz falsch machen.
Oder liegt es daran, dass ich ein Familienmensch bin? Prinzipiell nachts den PC auslasse und einfach nur schlafe?  Manchmal auch nur versuche zu schlafen um nicht die ganze Familie durcheinander zu bringen. 
Unsere Kinder sind alle aus dem Haus und doch hat sich nichts geändert.
Das Pflichtbewusstsein hält mich auf Trap und viele Ideen trage ich Wochen, ja monatelang in meinem Kopf und Herzen spazieren, immer einen kleinen Notizblock griffbereit.

Ich telefoniere auch äußerst ungern, mittlerweile so gut wie gar nicht mehr. Daran kann es also auch nicht liegen. Oft frage ich mich, wie ich das alles früher geschafft habe, allerdings nahm da mein Hobby nicht solch einen hohen Stellenwert ein.

Also über ich beharrlich weiter um ihn eines Tages zu schaffen, den täglichen Spagat..... und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja doch noch...irgendwann...
Mit lieben Grüßen zu Euch Eure








Celine 13.12.2017, 18.51 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Einmal die Festplatte aufräumen....


Wenn der Speicherplatz zu eng wird....

Ich habe gerade in der letzten Zeit gemerkt, dass mein Speicherplatz irgendwie zu voll ist.
Also nicht der von meinem PC, nein mein innerer Speicherplatz war einfach zu voll.
Da weigerten sich sogar meine Glücksmomente in die davor gesehene Ecke zu rutschen.
Es nutzte nichts; ich war gezwungen meine Festplatte einmal gründlich aufzuräumen.
Dafür habe ich das letzte Wochenende dann auch ausgiebig genutzt und es hat richtig, richtig gut getan.
Oh weh, was habe ich da nicht alles gefunden. Längst vergessene Trauer samt Groll war tatsächlich in der Überzahl. Also kurz gesagt das Negativ angespeicherte hatte dem Guten und den dazugehörigen Glücksmomenten beinahe die Luft zum Atmen genommen.
Und ich habe mich in der letzten Zeit gewundert warum ich trotz erlebter, durchlebter Freude immer so ein komisches flaues Gefühl in mir hatte.
Beschreiben kann ich dieses unangenehme Etwas nicht aber es hat meine Freude geschmälert und mich wie auch immer runtergezogen. Das da etwas nicht in Ordnung war habe ich schon gemerkt, mich gefragt, gegrübelt und versucht Ursachenforschung zu betreiben.
Dann aber, es war in der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ch in einem meiner Träume wieder eine Antwort bekommen. Das passiert mir sehr oft also Antworten während einem Traum zu bekommen wenn ich nicht weiter weiß. Das ist nebenbei erwähnt eine sehr segensreiche Tatsache für mich.
Mir wurde erklärt, dass ich meine Seele dringend aufräumen müsse.
Es war mir plötzlich schlagartig klar dass ich wieder ohne zu sortieren einfach alles abgespeichert habe. Das Negative überwiegt nun mal oder nimmt einen großen Speicherplatz ein weil es ja auch oft bannig weh tut oder? Jedenfalls ging es mir durch eine große Enttäuschun der letzten Zeit so.
Ich habe meinem Schmerz zuviel Raum gegeben so wie ich Sensibelchen das wohl leider immer tun werde, nicht lernen will oder kann.
Logisch dass da das Schöne unter meinem Seelengerümpel verschwindet. Das war meine Erkenntnis in jener Nacht; in diesem Traum?
Ich war so stolz auf meine Erlenntnis dass ich es beim Morgenkaffee richtig stolz meinem Mann erzählt habe.
Ich habe ihn förmlich zugequasselt von einnisten und ausmisten und dem Negativen zuviel Platz einzuräumen und eben alles was ich Euch jetzt hier versuche zu vermitteln.
Nun habe ich meine Festplatte geputzt, habe minen guten Virenscanner wieder in Betrieb genommen und versuche sie sauberzuhalten damit ich wirklich wertvolles abspeichern kann um mich künftig wohl zu fühlen. Ach ja, meinen Papierkorb habe ich durch eine kleine Schreddermaschine ersetzt...

Mir hat es geholfen und ich sende liebe Grüße an meine Leser, herzlichst 

Für alle Eure netten Kommentare bedanke ich mich ganz herzlich, ich bin leider noch nicht dazu gekommen sie zu beantworten, werde es aber nachholen. 





Celine 12.12.2017, 19.03 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der erste Schnee


Unbemerkt auf leisen Sohlen ist der Winter eingekehrt.
Kleine samtweiche Schneeflocken haben die schlafende Natur zugedeckt.
Still ist es geworden - die Zeit der Besinnlichkeit ist da.
Lediglich das dankbare Zwitschern der Vogel, welche hiergeblieben sind,
durchbricht die Stille.
In der Ofenröhre duften Bratäpfel während Kinder mit rot gefrorenen Nase
genüsslich Kakao schlürfen.
Wie gut, dass wir das Futterhaus so hoch gebaut haben,
damit die Nachbarkatze nicht die genüssliche Vogelmahlzeit stört.
Mein Lieblingshagebuttenstrauch trägt ein weißes Mützchen.
Im Schnee zeugen unsere Fußspuren von dem ersten gemeinsamen Winterspaziergang.
Erste Weihnachtsgrüße erinnern daran wie schnell die Adventszeit zerrinnt.
Gedanken schweifen zu all jenen die wir lieben, im Herzen tragen.
Erinnerungen an die eigene Kindheit werden wach.
Damals hatte das bevorstehende Weihnachtsfest noch einen anderen Stellenwert.
Es war die Zeit, als Mutter das liebevoll gehütete Geschenkpapier aus dem Karton holte,
um es glatt zu bügeln~~man konnte die Bogen damals noch zählen.
Gemeinsam schmieden wir Pläne, wie wir die Zeit bis zum Frühlinge gestalten wollen.
Unsere Hände finden sich im Schein der Kerzen und unsere Augen spiegeln unsere Liebe zueinander wider.
Sie schläft nie; unsere Gefühle zueinander innig - warm - winterzart.

Gedanken an diesem 9. Dezember 2017 von 



Wenn Schnee und Eis die Erd bedecken
hoff ich aufs neu in jedem Jahr,
dass wenn der Frühling sie tut wecken
gesund sie ist, wie es einst war!  

© C.R.




Ich wünsche all meinen Besuchern einen wundervollen gesegneten  2. Adventsonntag  



Celine 09.12.2017, 17.40 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bald ist es soweit....


Etwas traurig melde ich mich wieder einmal zurück.
Schon wieder eine Auszeit obwohl ich doch so gerne an Nikumas Blog weiterarbeiten und schreiben möchte.
Diese Rheumaschübe setzen mich, auch wenn ich es nicht wahrhaben will, immer wieder außer Gefecht.
Dann geht nichts mehr und auch das Schreiben nicht weil die Finger, die Hände nicht mitmachen.
Nun ja, es ist eben nicht zu ändern; ich versuche es zu akzeptieren.
Der Wochenendeinkauf war richtig schrecklich, hat mir den Rest gegeben gestern.
Ich empfinde es in diesem Jahr besonders schlimm.
Die Menschen scheinen fast alle nicht zufrieden zu sein. Es kommt mir irgendwie noch kälter vor wie im letzten Jahr.
Oder bilde ich es mir nur ein?
Ich wünsche Euch auch allen einen gesegnete und hoffentlich friedliche Adventssonntage. Ja wir haben Advent und  Menschenmassen wälzen sich durch die Straßen und Gassen~~~auch in unserer kleinen Stadt. Die Jagd nach Geschenken, die Planung für das perfekte Fest läuft auf Hochtouren. Da ist nichts von Andacht und innerer Ruhe in den Gesichtern zu lesen. Ist das nicht traurig? Warum, frage ich mich jedes Jahr neu, muss gerade das Weihnachtsfest so teuer ausgestattet sein. Kann man sich denn nicht einfach nur einmal ausruhen, in sich hinein hören und sich bei Kerzenlicht ausruhen. Für mich ist die Adventszeit die schönste Zeit im Jahr. Die Zeit um Bilanz ziehen . Mich selbst einmal kritisch zu auseinander zu nehmen und die innere Stimme wieder zu hören. In der Adventszeit fülle ich meinen Seelenspeicher. Dieser wird mich sicher durch das neue Jahr tragen. Ich kann ihn abfragen wenn ich nicht weiter weiß. Mein Seelenspeicher , der ist mir wichtig und meine Erkenntnisse die ich jedes Jahr, in der Adventszeit dazu packen kann. Jede neue Kerze, bald zünden wir die zweite Adventskerze an,  steht auch in meinem Leben für neue Erkenntnis und Erfahrung über mich selbst. "Mir ist ein Licht aufgegangen," könnte ich auch sagen. Ich habe mich wieder ein Stückchen mehr meinem ICH angenähert. Dabei empfinde ich tiefe Freude und Dankbarkeit eben für diese Chance die mir die Adventszeit schenkt. Sicher habe ich auch kleine Geschenke für meine Liebsten übers Jahr verteilt gesammelt. Sicher sollen die Kinderaugen an dem Weihnachtsfest strahlen wie auch jener  Menschen die um mich sind. Ich selbst mache mir diese Adventszeit jedes Jahr immer wieder neu zum Geschenk mit all den  wenn auch kleinen Auszeiten bei Kerzenlicht und heißem Tee. Da bin ich fast egoistisch. Wenn am heiligen Abend dann die Lichter des Weihnachtsbaumes strahlen dann kann ich mich freuen wie ein kleines Kind über die vielen Lichter die mir in der Adventszeit aufgegangen sind.
Dann ist für mich Weihnachten in meinem Herzen, meiner Seele und ich bin wieder ganz ICH.... 
aber auch empfindlicher, leichter traurig zu stimmen. Sie tun mir weh die Bilder und Reportagen von jenen Menschen die nichts, aber auch nichts haben...
Liebe Grüße zu Euch von




Celine 08.12.2017, 16.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wenn die Wintersonne schlafen geht...



Es ist jedes mal, gerade in der Winterzeit ein wunderschöner Anblick, Augenblicke,
die man mit der Kamera einfangen möchte. Mir sind diese Fotos gelungen....








Ich möchte mich gerne wieder einreihen in Novas Schöne Zitatenreihe. 

Mein erster Beitrag nach langer Auszeit mit einem Foto der untergehenden Novembersonne.

Celine 08.12.2017, 16.42 | (5/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zitat im Bild


Mein heutiger Beitrag zu NOVAS schöner Aktion   

Mein heutiges Zitat passt, so finde ich sehr gut zu meiner gestrige geschrieben Geschichte "Das Geheimnis der kleinen Blechbüchse".
Wir haben Vorweihnachtszeit und ganze Völker, sowie auch Menschen in unserem Land, leiden unter Obdachlosigkeit Hunger und Durst.
Das Elend steht , oder fällt es nur jetzt besonders stark auf, an jeder Straßenecke. 
Ich habe meine Empfindung einmal in Reimform gesteckt....

Vorweihnachtszeit

Durch kalte Luft die Glocken klingen
die Sonnenstrahlen froren längst ein.
Verstummt sind auch die Vogelstimmen,
glücklich ist wer ein warmes Daheim.

Der Weihnachtstrubel hat längst begonnen,
Bettler sitzen frierend am Straßenrand.
Hoffend darauf ein paar Cents zu bekommen,
Vergeblich wartend auf eine gebende Hand.

Festlich geschmückt in Lichter-Glanz,
locken die Läden zum Weihnachtskauf ein.
Ich verstehe diesen Trubel nicht ganz,
viele Menschen haben weder Essen noch Heim.

Bin auf der Suche nach frohen Gesichtern
mit Vorfreude in dieser Vorweihnachtszeit.
Man hat keine Zeit zu bewundern die Lichter,
weil Hektik und Stress die Menschen antreibt.

Mit nur wenigen Euros als kleine Gaben
gestalte ich froh meine Vorweihnachtszeit.
Bücke mich hinab zu jenen die nichts haben,
streichele Hände und verschenke meine Zeit!

Dort finde ich das Leuchten in den Gesichtern
darf die Weihnachtsfreude erleben pur und rein,
Und glanzlos traurige Augen werden zu Lichtern,
so sollte es nicht nur zur Weihnachtszeit sein!

© Celine Rosenkind


Liebe Grüße zu Euch allen und ein schönes Wochenende wünscht 


                     







Celine 05.12.2017, 18.20 | (10/10) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Stopschild



Da war doch einmal was, da war genau das; einst eine liebe Gewohnheit, mir einst so vertraut bis mir das Leben ein Stoppschild gezeigt und mit "Zeit der Veränderungen".
an mir den Boden unter den Füßen weggerissen hat.
Ich bin wieder zurück in meiner kleinen Welt. Laufe noch etwas ängstlich und ungläubig, bin noch etwas wacklig mit meiner Seele und dem glauben, dass es nun wieder vorwärtsgehen wird.
Ich werde mir auch nicht mehr weh tun lassen.
Wie ich das verhindern will, ist mir selbst noch ein Rätsel.
Ich bin ja noch nicht tot wie eine meinet Töchter überall erzählt hat. Das hat mich ganz schön umgehauen. Meine eigene Tochter ließ sich bereits vor Jahren beurlauben, um zu meiner Beerdigung zu gehen. Das ist nur eines von vielen unschönen Sachen die ich erlebt, überlebt und schmerzlich gefühlt habe. Wenn ich es mir wenigstens erklären könnte... Was soll ich noch länger traurig darüber sein frage ich mich fast täglich immer wieder neu. Es macht nur mürbe und stiehlt mir meine Lebenszeit.
Nein ich lebe noch, werde in wenigen Monaten 68 Jahre und werde es tun; werde noch einmal richtig durchstarten.
Unbeschwert schreiben aber auch nicht mehr hinter den Berg halten mit dem was mich verletzt.
Mich wehren, wenn man versucht mir weh zu tun.
Wer gibt eigentlich erwachsenen Kindern das Recht ihren Eltern vorzuschreiben, wen man lieben darf? Ich habe aufgehört zu kämpfen, zu erklären und hinterher zu rennen. Aufgehört mich zu rechtfertigen und zu betteln bei meinen und seinen Kindern. Aufgehört auch, um die Zuneigung unsere Enkel zu kämpfen. Sie sind mittlerweile selbst fast erwachsen und die schönsten Jahre durften wir nicht miterleben. Nun ist man sich fremd geworden, kennt sich nicht einmal weil Opa sie nicht sehen durfte. Bei den wenigen Besuchen ist mittlerweile das Smartphone der wichtigste Gesprächspartner. Familientreffen laufen so dann total aus dem Ruder; wir merken, dass es eben nur Pflichtbesuche sind. Mittlerweile sind wir 15 Jahre verheiratet, 17 Jahre zusammen aber in den Köpfen der Kinder will das nicht ankommen. Was soll man da noch machen außer endlich begreifen und beginnen zu leben, gemeinsam das Leben zu genießen.
Mir hat diese ganze Prozedur einige seelisch-krankheitsbedingte Jahre eingebracht und uns als Paar viele Tränen und seelische Wunden die nun langsam vernarben.
Wir wagen einen Neuanfang, Haben die Türen zu gemacht um wieder atmen zu können.
Der Anfang ist gemacht und ich habe mir geschworen die kommenden Jahre endlich, das zu verwirklichen, wovon ich so lange geträumt habe. Ich möchte auch ein wenig haben von meinem Leben. Bin nicht unverschämt, ganz gewiss nicht aber ich muss mich langsam sputen wenn ich davon auch noch etwas ab bekommen will.
Stolz macht mich aber doch, dass man mir niemals meine Ideale nehmen konnte, ich mir immer treu geblieben bin was meine Ziele und Einstellung zum Leben betrifft.
Das ich die Freude an den wichtigsten Dingen des Lebens nie verloren habe wie an der Natur, den Menschen, meiner Musik und die Liebe zu allem was gut und schön ist. Diese Liebe hat mich getragen. Aus ihr und meinem unerschütterlichen Glauben habe ich immer wieder Kraft und Mut geschöpft.
Nun fange ich wieder einmal ganz neu an....
Die kommende Adventszeit wird uns dabei helfen endlich loszulassen;
herzlichst eure

Celine 20.11.2017, 16.07 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wieder ein Juwel mehr....



Heute kam es endlich an und ich freue mich wie ein kleines Kind. Meine Sammlung von schönen Gedichtebänden, ob in Lyrik, Reim oder Prosa ist wieder ein wenig gewachsen.
Momentan sind wir ja dabei unser Hobbyzimmer einzurichten.
Wir  haben vor Jahren unsere Schreibtische ins Wohnzimmer verlegt, dort ist es gemütlich und wir sind alle zusammen; die Tiere und wir.
Viele meiner schönen erworbenen Bücher schlummern momentan in Kisten. Wahre Schätze sind darunter; Bücher die ich auf Flohmärkten gefunden oder ersteigert habe.
Richtige Schätze sind sie allesamt~~Werke alter Meister. Ich liebe diese wunderschöne Sprache in welcher diese Altwerke geschrieben sind.
Da hört man noch den Herzschlag, das sind wundervolle Worte die längst in Vergessenheit geraten sind.
Ja sicher , es gibt auch in der heutigen Zeit Menschen eine schöne und ausdrucksstarke Lyrik schreiben. Auch  von lieben Kollegen aus der Neuzeit habe ich zahlreiche Bücher.
Viele habe ich auf Lesungen erworben, kenne die Autoren persönlich und habe ihre Texte vorgetragen genießen dürfen.
Und doch mache ich mir um unser Sprachgut ein wenig Sorgen. Da geht nun viele verloren durch Smartphone &Co.
Wer schreibt heute noch einen Brief mit der Hand? Wer versendet an Feiertagen noch Postkarten? 
Ich werde zum Weihnachtsfest Bücher verschenken. Geschriebene Worte die zum Lesen einladen sollen wie auch meine kleinen Texte hier auf meinem Blog.
Liebe Grüße in diesen Tag Eure

Celine 16.11.2017, 13.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich und mein Schneckentempo



Sich rechtzeitig auf den Weg machen.....

Es war einmal eine Schnecke, die sich an einem nasskalten, grauen und stürmischen Frühjahrestag aufmachte, am Stamm eines Kirschbaumes hinaufzuklettern.

Die Spatzen, die überall im Garten saßen, lachten über die Schnecke und zwitscherten: "Du bist ja ein Dummkopf - schau doch, da sind überhaupt keine Kirschen am Baum! Warum machst du dir die Mühe, da hochzuklettern?"

Die Schnecke kroch unbeirrt weiter und sagte zu den Spatzen: "Das macht mir nichts - bis ich oben angekommen bin, sind Kirschen dran!"

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

So wie der kleinen Schnecke ergeht es mir auch oft.
Ich stecke mir Ziele, mache mich rechtzeitig auf den Weg, um sie im Schneckentempo zu erreichen.
Das geht nun einmal bei mir nicht anders.
Oft macht es mich schon ein wenig traurig, dass ich nicht schneller vorankomme. Da habe ich eine Geschichte im Kopf, möchte unbedingt drauflos schreiben nur, es fehlt mir einfach die Zeit.
Ich liebe die Weisheit der kleinen Schnecke, weil es sich immer wieder dann doch erweist, dass wenn ich mein Ziel erreicht habe, alles, was ich erreichen wollte, bereits fertig ist.
Sicher, es dauert alles etwas länger, aber wenn ich dann oben angekommen bin, darf ich ernten.

Manchmal ist man sich selbst der ärgste Feind.

Mir geht es oft so. Wenn ich meinen Tag gut und mit Freude geplant habe, kommt oft etwas dazwischen und ich bin abends unzufrieden und ärgerlich.
Denke ich zurück, lasse den Tag noch einmal an mir vorbeiziehen, stelle ich fest, dass ich wieder einmal selbst schuld bin.

Warum habe ich unwichtige Telefonate in die Länge gezogen?
Warum musste ich mich am täglichen Treppenhausplausch beteiligen?
Warum musste ich mir den neusten Kollegentratsch anhören?
Es gibt viele Dinge, die mir dazu einfallen.

Aber ist es nicht wichtig, sich auch Zeit für solche Dinge zu nehmen.
Das eigene Ziel einmal für kleine Momente, Stunden, Tage oder gar Wochen
in den Hintergrund zu stellen um ganz und gar für meine Mitmenschen da zu sein?

Ein Telefonat kann für den Menschen am anderen Ende der Leitung sehr wichtig sein.
Der sogenannte Treppenhaustratsch trägt zu einer besseren Hausgemeinschaft bei, wenn es inhaltlich nicht nur darum geht, was Herr Müller und Frau Maier wieder angestellt haben.
Und wenn schon, ich kann ja dem Inhalt des Gespräches eine positive Wendung geben.

Wenn ich mich jedoch aus allem ausschließe, entsteht leicht der Eindruck, ich sei eingebildet oder
wolle gar etwas Besseres sein.
Es sind diese Kleinigkeiten, diese kleinen Momente Zeit zu schenken, die für mich selbst zur täglichen Pflicht gehören um nicht unhöflich
zu erscheinen~~aber sie summieren sich!
So hat der Tag dann viel zu wenig Stunden und ich habe nicht annähernd das getan,
was ich doch eigentlich wollte. Aber hätte es mir mehr Freude bereitet, meine mir
selbst gestellten Aufgaben konsequent zu erfüllen zu erfüllen ohne meine Mitmenschen zu beachten?

Sie sind mir wichtig um mich innerlich gut zu fühlen.

Wie aber soll ich es anstellen, konsequent den angeblich unwichtigen Dingen aus dem Weg zu gehen, ohne einen Menschen zu verletzen?

Ich bin kein Einzelgänger, doch wenn ich so darüber nachdenke, wäre es nicht besser auch öfters einmal nein zu sagen?

Wenn da nur nicht mein Gewissen wäre…
Na ja, ich arbeite daran, aber ein Trost ist es mir nicht, weil NEIN sagen mir viel zu oft furchtbar schwer fällt.

Ich bin und bleibe eben eine Schnecke,
oft belächelt aber immer mein Ziel im Auge....

Ich habe für mich entschieden, dass es nicht auf die Schnelligkeit ankommt.
Sich rechtzeitig auf den Weg machen, damit noch Zeit bleibt nach links und rechts zu schauen, darauf kommt es an.

Situationen einschätzen lernen, um zu wissen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

So habe ich auch meine Gedanken im "Schneckentempo" lange geplant -
aber doch noch geschafft sie einmal aufzuschreiben.....

© Celine Rosenkind

Celine 15.11.2017, 18.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Herzlich willkommen
in meiner kleinen Wel
t
mit erlebten Geschichten
vom Leben geschrieben....





Das ist meine kleine Familie
auf die ich so stolz bin..


Hier öffnet der Hausherr noch
selbst die Tür.....




unser NIKUMA mit den
Katzendamen EMMA und BABSI
sowie eine kleine Wellibande gehören
zu unserer kleinen Welt




Fotografieren gehört wie das Schreiben,
und meine Musik zu meinen Hobbys
                  

 
Mein wundervolles DAHEIM
wo ich lebe, liebe und arbeite,
da wo mein Herz zu Hause ist...




Im kleinen Postamt gib es Karten,
zum Grüßen, Trösten, Danke sagen.
So lädt es Euch zum schreiben ein;
denn liebe Grüße müssen sein; oder???

Celine im www.....  



Mein Pixelstuebchen lädt ganz herzlich ein







Weitere Auszüge meiner Gedichte und Geschichten
findet man in meinem Wortkarussell

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