Am Ufer des Lebens

Am Ufer des Lebens - DesignBlog
Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Feder in der großen Weltenuhr. Friedrich von Schiller

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gemeldet am: 11.09.2016 16:13

Abendsonne im Herbst~~~Zitat im Bild



Das war gestern Abend wieder solch ein wundervoller Sonnenuntergang und ich habe ihn unbedingt mit der Kamera einfangen wollen.
So habe ich das passende Foto mit meinen eigenen Worten wieder für die schöne Aktion

Ich habe extra meinen Balkon-Nachmittag unterbrochen um es noch einzustellen.
Ganz liebe Grüße zu Euch allen die Ihr mitmacht , an meine liebe Nova, und allen  Lesern und Besuchern.

Herzlichst

Celine 10.09.2016, 16.20| (13/7) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate

Wenn es Herbst wird....



Wieder einmal zieht der Herbst ins Land. Die Tage werden kürzer zwischen den länger werdenden Nächten. Auch die dünner werdenden Sonnenstrahlen und das Blau des Himmels, können nicht  über den Abschied des Sommers hinwegtäuschen.

Die Zeit, der geschenkten Sonnentage ist angebrochen.

Ich gehe langsam und nachdenklicher durch die Gärten, Felder und Wälder.

Im Tal liegen die ersten Nebelschwaden auf den in der Frühe schon frierenden Gräsern.

Am Waldrand lasse ich mich auf einem gefällten Baumstamm nieder, den die Sonne noch wärmt.

Ein Schwarm Raben streicht übers Stoppelfeld. Er lässt sich mit Gekrächze auf einer großen Pappel nieder, die ernst und schmal zwischen dem Vergangenen und Kommenden steht. Sie blickt weit über unser schönes "Bergisches Land"

Während ich dieses Naturschauspiel beobachtend genieße, kommen Sehnsüchte und Gedanken auf.

Ich möchte still und groß wie die Pappel sein, möchte genau wie sie Überblick und Ruhe tragen, möchte die Blätter meines Lebensbaumes silbern leuchten und lächeln lassen über Wechsel und Wandel der Zeit.

Ist nicht alles was wir Leid nennen in unserem Leben, erst durch Resignation und Mutlosigkeit zu der Größe gelangt, die wir ihm einräumen? Ist nicht das was wir Schicksal nennen, unserer eigenen Kraft und Verantwortung anvertraut, damit wir selbst Einfluss nehmen und es formen können?

Wenn Unheil und Kummer uns versuchen das Leben unerträglich zu machen, uns zu zerbrechen drohen, tragen dann nicht eigene Schwäche und Sturheit daran Schuld? Nicht unser sogenanntes Schicksal, sondern wie wir damit umgehen, gibt unserem Leben Sinn und Zweck.

Hier auf der Höhe und am Rande des abgeernteten Feldes überlege ich, wie wohl meine Lebensernte ausfallen wird.

Habe ich meine Verpflichtungen und Möglichkeiten gut angelegt um eine gute Ernte einzufahren wenn mein Lebenswinter kommt? Werden die erlebten, gesammelten schönen Momente mir helfen, den Lebenswinter zu genießen?

Denn er wird kommen - unweigerlich....

©Celine Rosenkind

Celine 10.09.2016, 16.05| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Es ist oft gar nicht so einfach...

schleier


Es ist gar nicht so einfach, täglich neu ein guter Mensch zu sein.
Einer, der ohne anzugeben und das ganze Theater darum herum gut,
freundlich und aufrichtig herzlich zu allen ist, mit denen er zusammen trifft.
Einer zu sein, der seine Schwächen, seine Empfindlichkeit und seine Begrenzung kennt, ohne darüber den Mut zu verlieren.
Einer, der sich selbst vergisst und es ertragen kann,
wenn andere ihn vergessen.
So zu sein jeden Tag immer wieder neu, es wenigstens versuchen,
das ist mir wichtig.
Noch arbeite ich dran.
Mir fehlt noch der nötige Feinschliff aber
ich habe einen guten Freund an meiner Seite welcher mich ohne zimperlich zu sein, immer wieder in die richtige Richtung schubst. Seinen Namen verrate ich gerne; SELBSTKRITIK!
Gedanken an diesem Tag  von mir zu Euch mit lieben Grüßen
herzlichst

Celine 05.09.2016, 16.52| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Das würde ich gerne schaffen....



Reich ist man, wenn man ein freundliches Herz hat.
Was wir auch im Alltag erleben, erfahren und gesehen haben,
sollten wir Abends in ein Sieb schütten und unsere Erfahrungen sorgsam verarbeiten.
Die schönen Momente und Erfahrungen können wir dann mit
unseren Mitmenschen teilen - sie teilhaben lassen.
Ein freundliches Wesen, Interesse für seine Mitmenschen bekunden können -
das ist der wahre Reichtum
Eine ewig lebendige und sprudelnde Quelle zu sein,
mit positiven Gedanken -
das ist mein größter Wunsch!

Herzliche Grüße in diesen Tag  

Celine 05.09.2016, 16.08| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Meine Lichtwiesen

Zur Heiligsprechung von Mutter Theresa



(Foto von https://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa )

Heute wurde sie heilig gesprochen; Mutter Theresa. Eine Frau die auch wenn ich nicht katholisch bin, mein Leben doch sehr beeinflusst hat.
An diesem Tag habe ich mich wieder erinnert an meine kleine Nonne, über die ich einst eine Geschichte geschrieben habe.
Ich denke mir, der richtige Tag diese kleine Erzählung wieder einmal hervor zu holen aus dem Keller meines Wortkarussells.

Die kleine Nonne

Eine wahre Begebenheit
Es war an einem jener grauen Novembertage, die ich eigentlich so liebte.
Der Regen trommelte leise an die Scheiben, während der Wind ungeduldig und erbarmungslos den Bäumen das letzte verwelkte Laub entriss.
Zu dieser Zeit lag ich im Krankenhaus und teilte mir das kleine Zimmer mit zwei liebenswerten alten Damen. Es war ein katholisches Krankenhaus, in welchem die größte Anzahl der Schwestern noch aus Nonnen bestand. Stets waren sie gut gelaunt und zum Scherzen aufgelegt.
Die Arbeit auf dieser Station erforderte viel Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen, was ihnen aber nichts auszumachen schien.
Eine der Nonnen fiel mir besonders auf, ja ich habe mir sogar ihren Namen gemerkt. Sie hieß Ludovika und war schon hochbetagt. Ihr Rücken war durch das hohe Alter und die schwere Arbeit leicht gekrümmt und sie war von zierlicher, kleiner Statur.
Wenn sie über den Gang huschte an unserem Zimmer vorbei, war es immer ein leichter Windhauch, der uns wissen ließ, dass sie da gewesen.
Sie hatte wunderschöne Augen, aus denen so viel Liebe und Güte strahlten, wie ich es noch nie bei einem Menschen gesehen. Niemals redete sie mit den Patienten, ohne dass ihre kleinen Hände tröstend deren Körper streichelten. Sie war für mich ein Wunder und ist es immer noch.
Das Allerschönste, was sie besaß, war eine glockenhelle Stimme, die sie - wann immer ihr danach war - erklingen ließ. Keiner konnte das Ave Maria so schön singen wie sie. Lustige Volkslieder wurden durch ihre Stimme zum Choral.
Ich habe, so oft es ging, mit ihr geredet. Wir sprachen über Gott, über Jesus, dem sie ihr Leben bereits als junge Frau geweiht hatte und über ihr Leben als Nonne. Sie hat mich tief beeindruckt und mir Weisheit mit auf meinen Weg gegeben. Wir waren zwar lt. unserer Taufe in unterschiedlichen Kirchen aber im Glauben eins.
Stolz trug sie ihre immer gut sitzende schwarze Tracht, aber sie war sehr weltlich und offen. Ihr Wissen um das Thema Politik, Arbeitslosigkeit usw. bewies, dass auch solche Menschen durchaus nicht weltfremd sind. Was sie für mich zu einem besonderen Menschen machte, war aber ihre Einstellung zu Partnerschaft  und Liebe, Kindern und Eltern. Sie redete nicht nur, sie strahlte jene Liebe aus, die ich so gerne mit vollen Händen verteilen möchte.
Eines Tages musste ich noch einmal in die Klinik, um meine Befunde abzuholen. Was glaubt Ihr wohl, wer da ganz stolz am Empfang saß und mit leuchtenden Augen den Menschen Auskunft erteilte? Meine "kleine Nonne". Sie zwinkerte mir zu und sagte: "Nun hat der Herrgott mir einen neuen Wirkungskreis gegeben, denn hier habe ich alles im Auge - ich sitze am Empfang!"
Vielleicht wird sie mir eines Tages, wenn meine Erdenzeit vorbei ist, auch mit ihren leuchtenden Augen am nächsten Weltentor Einlass gewähren, weil sie ganz bestimmt auch dort am Empfang genau richtig ist.
Diese kleine Begebenheit ist für manche, denke ich, nicht so wichtig - bei mir aber hat sie tiefe Spuren hinterlassen, und ich muss schmunzeln, weil ich sie wieder vor mir sehe meine „kleine Nonne“!
erlebt und für Euch aufgeschrieben  von 

Celine 04.09.2016, 12.14| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Begenungen

Wünsche~~Zitat im Bild



Mein heutiger und gleichzeitig erster Beitrag auf meinem neuen "Lebensufer" zu Novas schöner Aktion

Celine 03.09.2016, 16.21| (11/11) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate

Auf neuen Wegen....

Meine Seele brauchte unbedingt eine Auszeit und ich habe lange Zeit an meinem Lebensufer verbracht, um wieder einmal in aller Ruhe nachzudenken.
Es ist wieder ein ganz neuer Lebensabschnitt, den ich nun erleben darf und den will ich richtig angehen. So richtig in vollen Zügen möchte ich das genießen und meinen Erfolg über sämtliche Widrigkeiten genießen haben sie mich doch viel Kraft und Lebensqualität gekostet.
Mehr mag ich darüber nicht mehr schreiben. Nur dass ich mich riesig freue, es für mich ein einziges großes Wunder ist, das möchte ich lauthals verkünden. Dankbarkeit und tiefe Freude umhüllt mich wie ein warmer Mantel.
Es läuft eben nicht immer rund, das Leben. Ganz im Gegenteil.
Manche Tage haben so ihre Haken an welchen sich auch die beste Absicht en und Pläne verheddern.
Dies sind die Fallstricke unseres Lebens, die es gilt zu überwinden.
Es ist wichtig lernfähig zu bleiben, Umdenken zu können, wenn es wieder einmal anders kommt, wie gewünscht oder gar geplant. Das habe auch ich in den letzten Jahren lernen müssen.
Geduldig zu sein, keinen Zorn aufkommen lassen gegenüber dem, was auch Schicksal genannt.
Manches Hindernis stellt sich am Ende eines Entwicklungsprozesses als großes Glück heraus.
Missgeschick, blaue Flecken und Beulen gehören zum Leben wie auch die Freude und das Glück.
Wer das akzeptiert und daraus sein Leben zimmern kann, ist ein glücklicher Mensch.
Sicher stolpert man immer wieder über das eigene Wollen, über seine viel zu großen Wünsche aber es ist eben auch eine wichtig menschliche Grunderfahrung.
So mache auch ich mich nun auf, laufe auf meinem neu eingeschlagenen Weg, neu gesteckten Zielen entgegen. Aufgeregt bin ich und neugierig....

Mit lieben Grüßen zu meinen Lesern

Celine 03.09.2016, 16.06| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

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So lädt es Euch zum schreiben ein;
denn liebe Grüße müssen sein; oder???
Celine im www.....  
Hier schreibe ich auch:


Meine Geschichten über und von Emma



Mein Pixelstuebchen lädt ganz herzlich ein







Weitere Auszüge meiner Gedichte und Geschichten
findet man in meinem Wortkarussell

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Liebe Celine,Sonnenunter- und -aufgänge könne
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sehr schön geschrieben und ein wundervolles b
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ist es nicht schön, jetzt wo die Schatten län
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