Am Ufer des Lebens

Am Ufer des Lebens - DesignBlog
Einen guten Rutsch in das neue, hoffentlich friedlichere neue Jahr wünsche ich allen Menschen die ich hier erreichen kann.

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gemeldet am: 30.12.2017 19:58

Ein schönes Erlebnis


Es war am Silvestertag, genau genommen in der Mittagszeit als ich IHR begegnen durfte.

Wir tranken genüsslich in unserem Lieblings-Bistro noch einen Cappuccino, schauten dem Treiben der Menge zu und machten Pläne für unseren Silvesterabend.

Es ist eine Eigenart von mir, wenn ich nachdenklich bin in die Wolken, in den Himmel schauen zu müssen. Ich denke, das geht vielen Menschen so.So als würde man Antworten sucht auf Fragen die man sich selbst nicht so schnell beantworten kann.

Zahlreiche Erlebnisse haben uns im vergangenen Jahr geprägt, unseren Blickwinkel auf Hilfsprojekte, die wir künftig unterstützen wollen verändert, und vieles mehr.

Während ich so in meiner Seelenbilanz blätterte war sie plötzlich da. Sie schien mich schon eine Weile beobachtet zu haben. Hoch, weit hoch über mir saß sie auf einem Sims der kleinen Glasfenster und schaute zu mir herunter....die Taube.

Ich hatte meine kleine Kamera dabei und wir waren uns sicher sie damit bestimmt nicht einfangen zu können. Sie war so weit weg, so hoch oben unter dem Dach des Centers in welchem wir saßen.

Das sie gleich wieder davonfliegen würde dachte ich während wir beide jedoch Blickkontakt aufnahmen.

Ich konnte nicht anders, zückte nun doch meine Kamera und versuchte sie festzuhalten.

Für mich war und ist sie ein Zeichen, eine Botschafterin und ihr Dasein glich einer warmen Umarmung.. Egal wie und ob es mir gelingen würde sie wenigstens auf einem Foto festzuhalten, ich habe es versucht.

Wir haben nicht schlecht gestaunt als wir uns die Bilder anschauten.

Lange hat sie dort oben gesessen fast so, als würde sie warten, bis wir unseren Cappuccino ausgetrunken haben.

Für mich bleibt diese kleine Begebenheit ein ganz wundervolles Erlebnis welches ich zum Jahreswechsel haben durfte.
Ich musste IHR einfach ein Denkmal setzen , denn hinter jedem Gedicht , steckt auch eine Geschichte nicht wahr?

© Celine Rosenkind

Meine Silvester-Taube

Ganz unverhofft trafen wir beide
uns zum Kaffee an fremdem Ort,
sie war die reinste Augenweide
bedauern blieb als sie flog fort.

Ich selber werte sie als Zeichen
Botschafterin in Zeit von Kriegen,
der Einzelmensch kann viel erreichen
sorgt er in seiner Welt für Frieden.

Mir schien als hörte ich sie reden
wir tauschten Seelenblicke innig,
ihr Anblick war der reinste Segen
tauschten Gedanken lautlos stimmig!

Manch Menschenkind wird drüber lachen
dass ihr Besuch mir wichtig gewesen,
doch um zu verstehen solche Sachen,
muss man mit Herz und Seele lesen.

©Celine Rosenkind 31.Dezember 2016



Celine 30.12.2017, 16.01| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Mein täglicher Spagat in der Weihnachtszeit


Oh je; die Tage rennen nur so dahin, und für mich könnte diese eine Woche bitte nur; der Tag mehr als 24 Stunden haben.
Vielleicht liegt es daran, dass es mir seelisch einfach besser geht, seit ich bestimmte Dinge endlich begriffen habe.
Mich nicht mehr mit alten Sachen belaste und meine Albträume langsam verschwinden.
Das war in der Vorweihnachtszeit immer ganz fürchterlich und hat mich total ausgebremst.
Ich fange an mich wieder daheim zu fühlen. Unsere Wohnung gehört wieder uns, und ich mag auch bestimmte Menschen nie wieder hier durch die Räume laufen sehen.
Ich brauche diesen Seelen Heilungsprozess, nehme ihn konsequenter denn je für mich in Anspruch.
Ja ich beginne ihn regelrecht zu fordern. Ich habe begonnen, mich endlich selbst wichtig zu nehmen.
Meine Zeit der stillen Erduldung ist endgültig vorbei.
Es ist Weihnachten, Weihnachten auch in mir. Da ist es dieses Licht, diese Wärme meinem Selbst gegenüber, was ich nie wieder missen mag.
Ich bin wie alle , ein Mensch mit Vergangenheit und stolz darauf, was ich selbst aus mir gemacht habe.
Traurig machen mich nur meine körperlichen Zeitzeugen die ich nun einmal habe.
Mein Hörgerät, welches ich tragen muss um mithalten zu können, ist nur ein Beispiel. Ich habe damit oft Probleme und dann will ich doch wirklich wieder zurückfallen in dieses Frage- und Antwortspiel. Aber das lasse ich nicht mehr zu. Da habe ich einen Riegel vorgeschoben.
Was mich momentan sehr beschäftigt ist dieser tägliche Spagat den ich oft nicht schaffe.
Zwischen Hobby und Pflichten will mir momentan noch nicht alles richtig gelingen.
Ein Thema welches mich immer wieder neu beschäftigt.
Vielleicht hat ja einer meiner Leser einen Tipp für mich. Ich bin für alles offen und dankbar.

Die täglichen Pflichten den Haushalt in Schwung zu halten, nehmen viel Zeit in Anspruch,
jedenfalls bei mir. Dazu kommen natürlich unsere Tiere und meine Liebe zu  meinen Pflanzen , die mir sehr wichtig sind.

Ein Haushalt ist doch wie eine kleine Firma finde ich, während mein Hobby, das Schreiben an manchen Tagen zu kurz kommt. Wenn man schreibt möchte man auch ein Echo bekommen ,und dies wiederum steht auch meinen Lesern zu, die meine Beiträge kommentieren und  selbst schreiben. Es ist ein Nehmen und Geben und auch ganz richtig so~~~nur meine Zeit reicht einfach oft nicht aus.

Was habe ich nicht schon alles probiert! Mir einen Wochenplan gemacht z. B., hat trotzdem nicht  funktioniert denn man kann nicht im Voraus wissen ,wann und wo man gebraucht wird.
Auch ein Tagesplan funktioniert nicht immer. Da bekommt man eine Nachricht dass wieder eine interessante Ausschreibung ist, und man ist schon wieder mittendrin~~im Hobby, die Gedanken schlagen Purzelbäume, und alle guten Vorsätze sind vergessen.

Ich bewundere meine Kollegen/innen die richtig Zeit haben, um täglich so ausgiebig schreiben zu können. Warum gelingt es mir nicht?
Verflixt, da muss ich doch irgend etwas ganz falsch machen.
Oder liegt es daran, dass ich ein Familienmensch bin? Prinzipiell nachts den PC auslasse und einfach nur schlafe?  Manchmal auch nur versuche zu schlafen um nicht die ganze Familie durcheinander zu bringen. 
Unsere Kinder sind alle aus dem Haus und doch hat sich nichts geändert.
Das Pflichtbewusstsein hält mich auf Trap und viele Ideen trage ich Wochen, ja monatelang in meinem Kopf und Herzen spazieren, immer einen kleinen Notizblock griffbereit.

Ich telefoniere auch äußerst ungern, mittlerweile so gut wie gar nicht mehr. Daran kann es also auch nicht liegen. Oft frage ich mich, wie ich das alles früher geschafft habe, allerdings nahm da mein Hobby nicht solch einen hohen Stellenwert ein.

Also über ich beharrlich weiter um ihn eines Tages zu schaffen, den täglichen Spagat..... und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja doch noch...irgendwann...
Mit lieben Grüßen zu Euch Eure








Celine 13.12.2017, 18.51| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Die Geschichte vom Schneemann


Der Schneemann


Es war einmal ein Schneemann, der stand mitten im tief verschneiten Walde und war
ganz aus Schnee. Er hatte keine Beine und Augen aus Kohle und sonst nichts und das ist wenig. Aber dafür war er kalt, furchtbar kalt. Das sagte auch der alte griesgrämige Eiszapfen von ihm, der in der Nähe hing und noch viel kälter war.
"Sie sind kalt!" sagte er ganz vorwurfsvoll zum Schneemann.
Der war gekränkt. "Sie sind ja auch kalt," antwortete er.
"Ja, das ist etwas ganz anderes," sagte der Eiszapfen überlegen.
Der Schneemann war so beleidigt, dass er fort gegangen wäre, wenn er Beine gehabt hätte. Er hatte aber keine Beine und blieb also stehen, doch nahm er sich vor, mit dem unliebenswürdigen Eiszapfen nicht mehr zu sprechen. Der Eiszapfen hatte unterdessen was anderes entdeckt, was seinen Tadel reizte: ein Wiesel lief über den Weg und huschte mit eiligem Gruß an den beiden vorbei.
"Sie sind zu lang, viel zu lang!" rief der Eiszapfen hinter ihm her, "wenn ich so lang wäre, wie Sie, ginge ich nicht auf die Straße!" "Sie sind doch auch lang," knurrte das Wiesel verletzt und erstaunt. "Das ist etwas ganz anderes!" sagte der Eiszapfen mit unverschämter Sicherheit und knackte dabei ordentlich vor lauter Frost. Der Schneemann war empört über diese Art, mit Leuten umzugehen, und wandte sich, soweit ihm das möglich war, vom Eiszapfen ab. Da lachte was hoch über ihm in den Zweigen einer alten schneeverhangnen Tanne, und wie er hinaufsah, saß ein wunderschönes, weißes, weiches Schnee-Elfchen oben und schüttelte die langen hängenden Haare, dass tausend kleine Schneesternchen herab fielen und dem armen Schneemann gerade auf den Kopf. Das Schnee-Elfchen lachte noch lauter und lustiger, dem Schneemann aber wurde ganz seltsam zu Mut und er wusste gar nicht, was er sagen sollte, und da sagte er schließlich: "Ich weiß nicht, was das ist...."
"Das ist etwas ganz anderes," höhnte der Eiszapfen neben ihm.
Aber dem Schneemann war so seltsam zu Mute, dass er gar nicht mehr auf den Eiszapfen hörte, sondern immer hoch über sich auf den Tannenbaum sah, in dessen Krone sich das weiße Schnee-Elfchen wiegte und die langen hängenden Haare schüttelte, dass tausend kleine Schneesternchen herab fielen.
Der Schneemann wollte unbedingt etwas sagen über das eine, von dem er nicht wusste, was es war, und von dem der Eiszapfen sagte, dass es etwas ganz anderes wäre. Er dachte schrecklich lange darüber nach, so dass ihm die Kohlenaugen ordentlich herausstanden vor lauter Gedanken, und schließlich wusste er, was er sagen wollte, und da sagte er:

"Schnee-Elfchen im silbernen Mondenschein,
du sollst meine Herzallerliebste sein!"

Dann sagte er nichts mehr, denn er hatte das Gefühl, dass nun das Schnee-Elfchen etwas sagen müsse, und das war ja wohl auch nicht unrichtig. Das Schnee-Elfchen sagte aber nichts, sondern lachte so laut und lustig, dass die alte Tanne, die doch sonst gewiss nicht für Bewegung war, missmutig und erstaunt die Zweige schüttelte und sogar vernehmlich knarrte. Da wurde es dem armen, kalten Schneemann so brennend heiß ums Herz, dass er anfing vor lauter brennender Hitze zu schmelzen, und das war nicht schön. Zuerst schmolz der Kopf, und das ist das Unangenehmste - später geht's ja leichter. Das Schnee-Elfchen aber saß ruhig hoch oben in der weißen Tannenkrone und wiegte sich und lachte und schüttelte die langen hängenden Haare, dass tausend kleine Schneesternchen herab fielen. Der arme Schneemann schmolz immer weiter und wurde immer kleiner und armseliger und das kam alles von dem brennenden Herzen. Und das ist so weitergegangen und der Schneemann war schon fast kein Schneemann mehr, da ist der heilige Abend gekommen und die Englein haben die goldnen und silbernen Sterne am Himmel geputzt, damit sie schön glänzen in der heiligen Nacht.
Und da ist etwas Wunderbares geschehen: wie das Schnee-Elfchen den Sternenglanz der heiligen Nacht gesehen hat, da ist ihm so seltsam zu Mute geworden und da hat's mal auf den Schneemann heruntergesehen, der unten stand und schmolz und eigentlich schon so ziemlich zerschmolzen war. Da ist's dem Schnee-Elfchen so brennend heiß ums Herz geworden, dass es herunter gehuscht ist vom hohen Tann und den Schneemann auf den Mund geküsst hat, so viel noch davon übrig war. Und wie die beiden brennenden Herzen zusammen waren, da sind sie alle beide so schnell geschmolzen, dass sich sogar der Eiszapfen darüber wunderte, so ekelhaft und unverständlich ihm die ganze Sache auch war.
So sind nur die beiden brennenden Herzen nachgeblieben, und die hat die Schneekönigin geholt und in ihren Kristallpalast gebracht, und da ist's wunderschön und der ist ewig und schmilzt auch nicht. Und zu alledem läuteten die Glocken der heiligen Nacht.
Als aber die Glocken läuteten, ist das Wiesel wieder herausgekommen, weil es so gerne das Glockenläuten hört, und da hat's gesehen, dass die beiden weg waren.
"Die beiden sind ja weg," sagte es, "das ist wohl der Weihnachtszauber gewesen."
"Ach, das war ja etwas ganz anderes!" sagte der Eiszapfen rücksichtslos und das Wiesel verzog sich empört in seine Behausung.
Auf die Stelle aber, wo die beiden geschmolzen waren, fielen tausend und abertausend kleine weiße, weiche Flocken, so dass niemand mehr was von ihnen sehn und sagen konnte. - Nur der Eiszapfen hing noch genau so da, wie er zuerst gehangen hatte, und der wird auch niemals an einem brennenden Herzen schmelzen und auch gewiss nicht in den Kristallpalast der Schneekönigin kommen - denn der ist eben etwas ganz anderes!
© Manfred Kyber


Celine 13.12.2017, 09.43| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: gesammelte Kostbarkeiten

Einmal die Festplatte aufräumen....


Wenn der Speicherplatz zu eng wird....

Ich habe gerade in der letzten Zeit gemerkt, dass mein Speicherplatz irgendwie zu voll ist.
Also nicht der von meinem PC, nein mein innerer Speicherplatz war einfach zu voll.
Da weigerten sich sogar meine Glücksmomente in die davor gesehene Ecke zu rutschen.
Es nutzte nichts; ich war gezwungen meine Festplatte einmal gründlich aufzuräumen.
Dafür habe ich das letzte Wochenende dann auch ausgiebig genutzt und es hat richtig, richtig gut getan.
Oh weh, was habe ich da nicht alles gefunden. Längst vergessene Trauer samt Groll war tatsächlich in der Überzahl. Also kurz gesagt das Negativ angespeicherte hatte dem Guten und den dazugehörigen Glücksmomenten beinahe die Luft zum Atmen genommen.
Und ich habe mich in der letzten Zeit gewundert warum ich trotz erlebter, durchlebter Freude immer so ein komisches flaues Gefühl in mir hatte.
Beschreiben kann ich dieses unangenehme Etwas nicht aber es hat meine Freude geschmälert und mich wie auch immer runtergezogen. Das da etwas nicht in Ordnung war habe ich schon gemerkt, mich gefragt, gegrübelt und versucht Ursachenforschung zu betreiben.
Dann aber, es war in der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ch in einem meiner Träume wieder eine Antwort bekommen. Das passiert mir sehr oft also Antworten während einem Traum zu bekommen wenn ich nicht weiter weiß. Das ist nebenbei erwähnt eine sehr segensreiche Tatsache für mich.
Mir wurde erklärt, dass ich meine Seele dringend aufräumen müsse.
Es war mir plötzlich schlagartig klar dass ich wieder ohne zu sortieren einfach alles abgespeichert habe. Das Negative überwiegt nun mal oder nimmt einen großen Speicherplatz ein weil es ja auch oft bannig weh tut oder? Jedenfalls ging es mir durch eine große Enttäuschun der letzten Zeit so.
Ich habe meinem Schmerz zuviel Raum gegeben so wie ich Sensibelchen das wohl leider immer tun werde, nicht lernen will oder kann.
Logisch dass da das Schöne unter meinem Seelengerümpel verschwindet. Das war meine Erkenntnis in jener Nacht; in diesem Traum?
Ich war so stolz auf meine Erlenntnis dass ich es beim Morgenkaffee richtig stolz meinem Mann erzählt habe.
Ich habe ihn förmlich zugequasselt von einnisten und ausmisten und dem Negativen zuviel Platz einzuräumen und eben alles was ich Euch jetzt hier versuche zu vermitteln.
Nun habe ich meine Festplatte geputzt, habe minen guten Virenscanner wieder in Betrieb genommen und versuche sie sauberzuhalten damit ich wirklich wertvolles abspeichern kann um mich künftig wohl zu fühlen. Ach ja, meinen Papierkorb habe ich durch eine kleine Schreddermaschine ersetzt...

Mir hat es geholfen und ich sende liebe Grüße an meine Leser, herzlichst 

Für alle Eure netten Kommentare bedanke ich mich ganz herzlich, ich bin leider noch nicht dazu gekommen sie zu beantworten, werde es aber nachholen. 





Celine 12.12.2017, 19.03| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Der erste Schnee


Unbemerkt auf leisen Sohlen ist der Winter eingekehrt.
Kleine samtweiche Schneeflocken haben die schlafende Natur zugedeckt.
Still ist es geworden - die Zeit der Besinnlichkeit ist da.
Lediglich das dankbare Zwitschern der Vogel, welche hiergeblieben sind,
durchbricht die Stille.
In der Ofenröhre duften Bratäpfel während Kinder mit rot gefrorenen Nase
genüsslich Kakao schlürfen.
Wie gut, dass wir das Futterhaus so hoch gebaut haben,
damit die Nachbarkatze nicht die genüssliche Vogelmahlzeit stört.
Mein Lieblingshagebuttenstrauch trägt ein weißes Mützchen.
Im Schnee zeugen unsere Fußspuren von dem ersten gemeinsamen Winterspaziergang.
Erste Weihnachtsgrüße erinnern daran wie schnell die Adventszeit zerrinnt.
Gedanken schweifen zu all jenen die wir lieben, im Herzen tragen.
Erinnerungen an die eigene Kindheit werden wach.
Damals hatte das bevorstehende Weihnachtsfest noch einen anderen Stellenwert.
Es war die Zeit, als Mutter das liebevoll gehütete Geschenkpapier aus dem Karton holte,
um es glatt zu bügeln~~man konnte die Bogen damals noch zählen.
Gemeinsam schmieden wir Pläne, wie wir die Zeit bis zum Frühlinge gestalten wollen.
Unsere Hände finden sich im Schein der Kerzen und unsere Augen spiegeln unsere Liebe zueinander wider.
Sie schläft nie; unsere Gefühle zueinander innig - warm - winterzart.

Gedanken an diesem 9. Dezember 2017 von 



Wenn Schnee und Eis die Erd bedecken
hoff ich aufs neu in jedem Jahr,
dass wenn der Frühling sie tut wecken
gesund sie ist, wie es einst war!  

© C.R.




Ich wünsche all meinen Besuchern einen wundervollen gesegneten  2. Adventsonntag  



Celine 09.12.2017, 17.40| (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Bald ist es soweit....


Etwas traurig melde ich mich wieder einmal zurück.
Schon wieder eine Auszeit obwohl ich doch so gerne an Nikumas Blog weiterarbeiten und schreiben möchte.
Diese Rheumaschübe setzen mich, auch wenn ich es nicht wahrhaben will, immer wieder außer Gefecht.
Dann geht nichts mehr und auch das Schreiben nicht weil die Finger, die Hände nicht mitmachen.
Nun ja, es ist eben nicht zu ändern; ich versuche es zu akzeptieren.
Der Wochenendeinkauf war richtig schrecklich, hat mir den Rest gegeben gestern.
Ich empfinde es in diesem Jahr besonders schlimm.
Die Menschen scheinen fast alle nicht zufrieden zu sein. Es kommt mir irgendwie noch kälter vor wie im letzten Jahr.
Oder bilde ich es mir nur ein?
Ich wünsche Euch auch allen einen gesegnete und hoffentlich friedliche Adventssonntage. Ja wir haben Advent und  Menschenmassen wälzen sich durch die Straßen und Gassen~~~auch in unserer kleinen Stadt. Die Jagd nach Geschenken, die Planung für das perfekte Fest läuft auf Hochtouren. Da ist nichts von Andacht und innerer Ruhe in den Gesichtern zu lesen. Ist das nicht traurig? Warum, frage ich mich jedes Jahr neu, muss gerade das Weihnachtsfest so teuer ausgestattet sein. Kann man sich denn nicht einfach nur einmal ausruhen, in sich hinein hören und sich bei Kerzenlicht ausruhen. Für mich ist die Adventszeit die schönste Zeit im Jahr. Die Zeit um Bilanz ziehen . Mich selbst einmal kritisch zu auseinander zu nehmen und die innere Stimme wieder zu hören. In der Adventszeit fülle ich meinen Seelenspeicher. Dieser wird mich sicher durch das neue Jahr tragen. Ich kann ihn abfragen wenn ich nicht weiter weiß. Mein Seelenspeicher , der ist mir wichtig und meine Erkenntnisse die ich jedes Jahr, in der Adventszeit dazu packen kann. Jede neue Kerze, bald zünden wir die zweite Adventskerze an,  steht auch in meinem Leben für neue Erkenntnis und Erfahrung über mich selbst. "Mir ist ein Licht aufgegangen," könnte ich auch sagen. Ich habe mich wieder ein Stückchen mehr meinem ICH angenähert. Dabei empfinde ich tiefe Freude und Dankbarkeit eben für diese Chance die mir die Adventszeit schenkt. Sicher habe ich auch kleine Geschenke für meine Liebsten übers Jahr verteilt gesammelt. Sicher sollen die Kinderaugen an dem Weihnachtsfest strahlen wie auch jener  Menschen die um mich sind. Ich selbst mache mir diese Adventszeit jedes Jahr immer wieder neu zum Geschenk mit all den  wenn auch kleinen Auszeiten bei Kerzenlicht und heißem Tee. Da bin ich fast egoistisch. Wenn am heiligen Abend dann die Lichter des Weihnachtsbaumes strahlen dann kann ich mich freuen wie ein kleines Kind über die vielen Lichter die mir in der Adventszeit aufgegangen sind.
Dann ist für mich Weihnachten in meinem Herzen, meiner Seele und ich bin wieder ganz ICH.... 
aber auch empfindlicher, leichter traurig zu stimmen. Sie tun mir weh die Bilder und Reportagen von jenen Menschen die nichts, aber auch nichts haben...
Liebe Grüße zu Euch von




Celine 08.12.2017, 16.50| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Erlebt, gefühlt und aufgeschri

Adventszeit


Wenn man abends in der Adventszeit durch die Straßen geht, sieht man glänzende Sterne, Engelchen, Weihnachtsmänner und Lichterketten, die unsere Fenster in dieser schönen, ruhigen, dunklen, besinnlichen Jahreszeit schmücken. Außenstehende, und auch die Hausbewohner selber, besehen sich diese schönen Fenster staunend. Kinderaugen funkeln vor Freude.
Aber, wissen wir denn, was es bedeutet, wenn die Fenster im Lichterglanz strahlen?
Wissen wir, dass es eigentlich ein Zeichen der Nächstenliebe ist?
Stellen wir uns einmal vor. Es wäre schon Heiligabend.
Wir sitzen gemütlich mit der Familie zusammen, bei einem leckeren Essen oder einem Glas Wein und freuen uns, einen schönen Tag im Familienkreis genießen zu können.
Erzählen uns Geschichten, wahr oder erdacht, singen Lieder und haben Spaß... .
Aber, was ist mit denen, die alleine an diesem Abend zu Hause sitzen?
Die keine Familie haben?
Die einsam sind?
Sind diese Menschen auch fröhlich?
Was machen sie wohl gerade in diesem Moment?
Gehen sie spazieren und schauen sie dabei traurig aber neugierig in die Fenster der glücklichen Familien?
Was machen wir, wenn es plötzlich an unserer Tür klingelt und dort ein unglücklicher Mensch steht, der darum bittet, an dieser fröhlichen Runde teilnehmen zu dürfen?
Lassen wir diesen Menschen hinein?
Nehmen wir uns diesem an?
Wir sollten die geschmückten Fenster schon als Symbol Gottes sehen.
Es sieht immer schön aus, wenn die Fensterscheiben hell und bunt leuchten.
Trotzdem sollten wir uns aber auch Gedanken machen, über das warum?
Stehen wir dazu und halten wir die Nächstenliebe für wichtig?

Denken wir doch einmal weiter:
Irgendwann kommt die Zeit, da stehen wir vielleicht einmal alleine da, wie dieser Mensch vor unserer Tür.
Wären wir nicht froh, wenn wir in einer Familie aufgenommen werden würden?

Dieser Mensch in der Geschichte hatte Glück:
Die Familie, an dessen Haus er geklingelt hatte, war sehr gastfreundlich.
Ihm wurde ein Weihnachtsessen angeboten, er durfte sich wärmen, die Leute unterhielten sich mit ihm, ja, es wurde ihm sogar ein Schlafplatz angeboten.

Das Weihnachtszimmer war liebevoll hergerichtet:
In der Ecke stand ein riesiger Tannenbaum, der dezent aber schön geschmückt war.
An dem hingen rote Kugeln, Engelshaar, goldene Girlanden.
Unter dem Tannenbaum stand die Krippe –Maria saß, mit dem Jesuskind im Arm, auf einem Baumstumpf, Josef hielt Marias Hand und kniete neben ihr, der Esel und der Ochse sahen neugierig zu dem Jesuskind, die Hirten sahen sehr fröhlich aus und sie standen um Maria und Josef herum.
Der Boden in der Krippe war mit Stroh ausgelegt.
Vor der Krippe, seitlich, stand ein kleiner Tisch mit wenigen Geschenken. –Die Familie hielt es für wichtig, einen gemütlichen Abend in geselliger Runde zu genießen und wollte die Geschenke nicht als Wichtiges ansehen.
Mitten im Raum stand ein Tisch mit einem Festmahl, an dem alle Familienmitglieder fröhlich gesessen und gegessen hatten.
Auf der Fensterbank standen unzählige Kerzen, die den Raum festlich strahlen ließen.
Die Herzlichkeit dieser Familie war schon am geschmückten Weihnachtsbaum zu erkennen.
Für diesem Menschen, der an der Tür klingelte und aufgenommen wurde, war es das schönste Weihnachtsfest in seinem ganzen Leben!

Teilen ist eine wunderschöne Gabe die wir alle in uns tragen. Es lohnt sich  sie zu nutzen.

Eine wunderschöne Vorweihnachtszeit wünscht 



Celine 05.12.2017, 18.20| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Momentaufnahmen

Mein November 2017

Celine 05.12.2017, 00.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Meine Monatsbilanzen

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Herzlich willkommen
in meiner kleinen Wel
t
mit erlebten Geschichten
vom Leben geschrieben....





Das ist meine kleine Familie
auf die ich so stolz bin..


Hier öffnet der Hausherr noch
selbst die Tür.....




unser NIKUMA mit den
Katzendamen EMMA und BABSI
sowie eine kleine Wellibande gehören
zu unserer kleinen Welt




Fotografieren gehört wie das Schreiben,
und meine Musik zu meinen Hobbys
                  

 
Mein wundervolles DAHEIM
wo ich lebe, liebe und arbeite,
da wo mein Herz zu Hause ist...




Im kleinen Postamt gib es Karten,
zum Grüßen, Trösten, Danke sagen.
So lädt es Euch zum schreiben ein;
denn liebe Grüße müssen sein; oder???

Celine im www.....  



Mein Pixelstuebchen lädt ganz herzlich ein







Weitere Auszüge meiner Gedichte und Geschichten
findet man in meinem Wortkarussell

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